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30.04.2008

HUGO BOSS im ersten Quartal 2008:
Umsatz wächst währungsbereinigt um 5%, in EUR um 2%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern steigt um 7% vor Sondereffekt
Eigener Einzelhandel expandiert weiter erfolgreich


Metzingen. Die HUGO BOSS AG konnte ihren Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 2% auf 510 Mio. EUR steigern (Q1 2007: 500 Mio. EUR). Ohne die Effekte aus Wechselkursschwankungen stieg der Umsatz um 5%.

Eine rückläufige Entwicklung in Deutschland, die vor allem auf ein verändertes Bestellverhalten der Handelspartner in Folge des lang anhaltenden Winters und der entsprechenden Kaufzurückhaltung der Konsumenten zurückzuführen ist, konnte durch ein Umsatzwachstum in anderen Ländern überkompensiert werden.

So verzeichnete der deutsche Markt im ersten Quartal 2008 einen Umsatz von 99 Mio. EUR (Q1 2007: 104 Mio. EUR), während in den anderen europäischen Ländern insgesamt ein währungsbereinigter Umsatzanstieg von 2% auf 265 Mio. EUR (Q1 2007: 262 Mio. EUR) erzielt werden konnte.

In den Wachstumsregionen Nordamerika und Asien konnte der HUGO BOSS Konzern erneut zweistellig zulegen. Auf dem amerikanischen Kontinent verbesserte sich der Umsatz nach Abschluss der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2008 währungsbereinigt um 11%. Dabei stieg der Umsatz in den USA in lokaler Währung um 16% und in Euro um 1% auf 55 Mio. EUR (Q1 2007: 54 Mio. EUR).

Überaus erfreulich entwickelte sich im ersten Quartal 2008 auch die Region Asien/übrige Regionen. Hier konnte HUGO BOSS den Umsatz in lokalen Währungen um 28% und in Berichtswährung um 21% auf 58 Mio. EUR erhöhen (Q1 2007: 48 Mio. EUR).

Die Lizenzerträge des Konzerns zeigten nach Abschluss der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2008 eine sehr positive Entwicklung und stiegen insgesamt um 16% auf 12 Mio. EUR an (Q1 2007: 10 Mio. EUR). Durch den Eintritt ins Schmuckgeschäft werden für das zweite Halbjahr 2008 weitere Impulse im Lizenzbereich erwartet.

Der Umsatz der BOSS Womenswear konnte ebenso wie der des Bereichs Schuhe und Lederaccessoires im Vergleich zum Gesamtumsatz des Konzerns im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres überproportional zulegen. Auch der konzerneigene Einzelhandel entwickelte sich erfreulich und trug mit 11 neuen Stores auf nun insgesamt 298 eigene Geschäfte maßgeblich zum weiteren überregionalen Wachstum bei.

Nach Ablauf der ersten drei Monate des Jahres 2008 lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 94 Mio. EUR (Q1 2007: 99 Mio. EUR) um 5% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Bereinigt um den Sondereffekt, der sich durch die Vorstandsveränderungen im ersten Quartal 2008 ergab, zeigt das Ergebnis mit einem Anstieg um 7% eine positive Entwicklung.

Der Cashflow sank, beeinflusst durch den Sondereffekt beim Ergebnis, in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 5% auf 79 Mio. EUR  (Q1 2007: 83 Mio. EUR). Der Free Cashflow lag mit 33 Mio. EUR (Q1 2007: -3 Mio. EUR) deutlich über dem Vorjahreswert.

"HUGO BOSS konnte seinen Erfolgskurs trotz eines herausfordernden Marktumfelds auch zu Beginn des Jahres 2008 fortsetzen", kommentiert Joachim Reinhardt, Finanzvorstand der HUGO BOSS AG. "Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Wachstum des währungsbereinigten Umsatzes von 6-8%. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sollte vor Sondereffekten um 8-10% ansteigen. Damit bestätigen wir unseren bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr 2008.“



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