Aktuelle Themen

Bitte wählen sie einen Zeitraum:

HUGO BOSS erhält Corporate Consciousness Award

November 2016 - HUGO BOSS wurde am 18. November 2016 von der Humane Society of the United States (HSUS) mit dem Corporate Consciousness Award ausgezeichnet. Den Preis erhielt das Unternehmen für sein besonderes Engagement für den Tierschutz in Rahmen der Produktnachhaltigkeitstrategie. 

Anlass für die Preisvergabe ist die Entscheidung von HUGO BOSS seit 2016 auf jegliche Art von Zuchtpelz in den Kollektionen zu verzichten. Im Gegenzug setzt das Unternehmen verstärkt auf Produktinnovationen und alternative Materialien. 

Ferner hatte HUGO BOSS 2015 entschieden, kein exotisches Leder und keine Angorawolle mehr in den Kollektionen einzusetzen. Auch die konsequente Nutzung von tierschonenden Verfahren für die Daunengewinnung ist fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie.

HUGO BOSS kooperiert hier seit vielen Jahren mit Tierschutz- und Verbraucherorganisationen wie Peta und der HSUS, um Verbesserungen auf dem Gebiet zu erreichen. Die HSUS ist mit über zehn Millionen Mitgliedern die größte Tierschutzorganisation weltweit. 

HUGO BOSS veröffentlicht Studie zur Bewertung von Naturkapital

Oktober 2016 - Aufbauend auf den Ökobilanzanalysen verschiedener Produkte und deren Lieferketten, hat HUGO BOSS das „Natural Capital Protocol“ im Rahmen der Pilotgruppe der „Natural Capital Coalition“ angewendet. Das Protokoll bietet ein standardisiertes Rahmenwerk zur Identifizierung und Messung der verschiedenen Umweltauswirkungen und deren Zusammenhänge mit dem Naturkapital. Die Anwendung des „Natural Capital Protocols“ erlaubt es HUGO BOSS, die Umweltauswirkungen (zum Beispiel Klimawandel (kg CO2-eq), Wasser- und Bodenverschmutzung (CTUe)) in monetäre Werte zu übersetzen. Das Unternehmen ist nun in der Lage, die unterschiedlichen Umwelteinflüsse direkt miteinander zu vergleichen und die Faktoren mit dem größten Einfluss in den Lieferketten zu identifizieren. Blickt man zum Beispiel auf die Produktion eines Baumwoll-T-Shirts, stellt sich heraus, dass die größten Umweltauswirkungen beim Anbau der Baumwolle und den anschließenden chemischen Veredelungsprozessen entstehen. Anhand dieses Wissens können entsprechende Strategien für die Minimierung der Umweltauswirkungen entwickelt werden.

Details der Analyse wurden in einem Forschungsbericht veröffentlicht, der auf unserer Website verfügbar ist.  

HUGO BOSS lädt zu erstem "Bad Urach Dialog" ein

Klaus Arnold Grafisches Atelier Dettingen/Erms

Oktober 2016 - Im Oktober 2016 lud HUGO BOSS zum ersten internationalen Bad Urach Dialog in das Stift Bad Urach ein. Rund 20 externe Stakeholder und Nachhaltigkeitsexperten sowie interne Experten der verschiedenen Fachbereiche bei HUGO BOSS nahmen neben Mark Langer, Vorstandsvorsitzender der HUGO BOSS AG, an der Veranstaltung teil.

Fokus des ersten Bad Urach Dialogs war es, relevanten Interessengruppen und Organisationen die Möglichkeit zu geben, ihre Wahrnehmungen und Sichtweisen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens darzulegen. Zudem wurden in Kleingruppen die Materialitätsanalyse, Kooperationen mit Hochschulen und Bündnissen sowie die bestehenden Kundenerwartungen diskutiert. Der offene Dialog bot wertvolle und konstruktive Anregungen zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie.

Weitere Informationen zum Dialog finden Sie auf unserer Website.

HUGO BOSS vom CDP als „Sector Leader“ ausgezeichnet

Oktober 2016 – In der diesjährigen Klimawandel-Befragung der internationalen Non Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project) hat HUGO BOSS ein CDP Climate Scoring Ergebnis von „A-“ erreicht. Damit wurde das Unternehmen mit dem Status "Sector Leader Consumer Discretionary" in der DACH Region sowie "Index/Country Leader im MDAX" ausgezeichnet. HUGO BOSS gehört mit diesem Ergebnis dieses Jahr zu den besten Unternehmen im Consumer Discretionary-Sektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zu den besten Unternehmen im MDAX.

Als Sector- und Index/Country Leader zeigt HUGO BOSS ein hohes Maß an Transparenz in Verbindung mit tatsächlich erbrachten Klimaschutzleistungen, wie Zielsetzungen, Emissionsreduktionen über Maßnahmen und/oder Verifizierung der berichteten Daten. CDP Climate Scores werden auf einer Skala von A bis F vergeben (A, A-, B, B-, C, C-, D, D-, F). Ein Score von A- ist Ausdruck für die im Branchen-, Länder- oder Indexvergleich überdurchschnittliche Leistungen eines Unternehmens. Die Auszeichnung unterstreicht das verantwortungsbewusste Handeln des HUGO BOSS Konzerns, der sich im Rahmen eigener Projekte seit Jahren für den Klimaschutz und einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen engagiert.

HUGO BOSS als Mitglied des STOXX Global ESG Leaders Index bestätigt

Oktober 2016 – Im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Indexzusammensetzung wurde die HUGO BOSS AG als Mitglied des STOXX Global ESG Leaders Index bestätigt. Der STOXX Global ESG Leaders Index gehört zur Familie der STOXX Indizes, die neben den DAX Indizes von der Deutschen Börse Gruppe betrieben werden. Er setzt sich aus den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung zusammen und stellt damit eine relevante Entscheidungsgrundlage für nachhaltige Investments dar. 

Die Auswahl der Unternehmen basiert auf einer umfangreichen Prüfung nachhaltigkeitsbezogener Indikatoren in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance), kurz ESG, wobei ein hohes Maß an Transparenz und Vergleichbarkeit in Bezug auf die zur Bewertung angewendeten Kriterien sichergestellt wird. Die Indexzugehörigkeit ermöglicht es der HUGO BOSS AG, ihre gesellschaftliche Verantwortung sowie die im vergangenen Jahr erzielten Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung unter Beweis zu stellen und sich gegenüber institutionellen Investoren, Privatanlegern und der breiten Öffentlichkeit glaubwürdig am Markt für nachhaltige Investments zu positionieren.

Aufnahme in FTSE4Good Index

Juli 2016 – Die HUGO BOSS AG wurde im Rahmen der diesjährigen Überprüfung der Indexzusammensetzung in die FTSE4Good Index Serie aufgenommen. Der vom Financial Times Stock Exchange zusammengesetzte FTSE4Good gehört zu den renommiertesten Nachhaltigkeitsindizes an den internationalen Aktienmärkten. Der Index bildet die Entwicklung der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung ab.

Die Auswahl der Unternehmen basiert auf einer umfangreichen Prüfung nachhaltigkeitsbezogener Indikatoren in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance), die von dem unabhängigen Ethical Investment Research Service (EIRIS) durchgeführt wird. Die in den FTSE4Good Index aufgenommenen Unternehmen erfüllen strenge Kriterien in den Kategorien Umweltmanagement und Klimawandel, nachhaltiges Lieferketten-Management (inklusive der Einhaltung von Sozialstandards und dem Schutz von Menschenrechten) sowie im Kampf gegen Korruption.

Mit seinem hohen Maß an Transparenz und der klaren Definition der zugrunde gelegten Kriterien stellt der Index eine relevante Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage für nachhaltigkeitsorientierte Investoren dar. Die Aufnahme ermöglicht es HUGO BOSS, seine gesellschaftliche Verantwortung sowie die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung darzulegen und sich gegenüber institutionellen Investoren, Privatanlegern und der breiten Öffentlichkeit glaubwürdig am Markt für nachhaltige Investments zu positionieren.

Zusatzinformationen vom Indexanbieter:
“FTSE Russell (the trading name of FTSE International Limited and Frank Russell Company) confirms that HUGO BOSS AG has been independently assessed according to the FTSE4Good criteria, and has satisfied the requirements to become a constituent of the FTSE4Good Index Series. Created by the global index provider FTSE Russell, FTSE4Good is an equity index series that is designed to facilitate investment in companies that meet globally recognized corporate responsibility standards. Companies in the FTSE4Good Index Series have met stringent environmental, social and governance criteria, and are positioned to capitalize on the benefits of responsible business practice.“

HUGO BOSS prüft Einsatz von recycelten Materialien

29. Juni 2016 - Als Teil der Produkt-Nachhaltigkeitsstrategie prüft HUGO BOSS den Einsatz von Recyclingmaterialien, der auch im Textilbereich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Markenübergreifend wurden vor allem Wattierungen für Jacken im Bereich der Herbst- und Winterbekleidung als Einsatzbereich festgelegt. Die neuen Materialien bieten eine hohe Funktionalität und einen besonderen Tragekomfort.

Die nachhaltigen Wattierungen bestehen unter anderem aus recyceltem PET (Polyethylenterephthalat)-Material, das zu hochwertigen Polyesterfasern verarbeitet wird. Mit dem Ansatz verbindet HUGO BOSS exzellente Produktqualität mit Nachhaltigkeitsaspekten. In allen Herbst/Winter Kollektionen 2017 setzt HUGO BOSS für wattierte Jacken bereits ausschließlich diese nachhaltigeren Materialien ein.




„Working in Fashion“ - HUGO BOSS zählt zu den Top 3 Arbeitgebern

27. Juni 2016 - HUGO BOSS wurde von der TextilWirtschaft in diesem Jahr zum zweitbesten Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Studie „Working in Fashion“ entstand in Zusammenarbeit mit dem IMA Media-Service Institut für Markt- & Mediaanalysen. In einer Online-Befragung wurden 3.426 Teilnehmer, darunter Studenten/Auszubildende, Absolventen, Young Professionals, Professionals und Stellensuchende aus TW-Jobs, nach ihren Kriterien für einen Top Arbeitgeber gefragt. HUGO BOSS erhielt sein Siegel für das Kriterium Gesamtimage und bewegt sich damit ganz vorne im Kreis der 40 betrachteten Arbeitgeber.


Forbes wählt HUGO BOSS für seine Glaubwürdigkeit

07. Juni 2016 - Einmal im Jahr untersucht das amerikanische Forbes Magazin die Glaubwürdigkeit von Unternehmen. In Zusammenarbeit mit MSCI ESG Research, dem weltweit größten Anbieter ökologischer, sozialer und rechtlicher Forschungsdaten, wurden dafür 1.100 börsennotierte europäische Unternehmen bewertet. Betrachtet wurden Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar oder mehr, deren Geschäftstätigkeit in der Produktion von marktbestimmten Waren oder in der Erbringung von nichtfinanziellen Dienstleistungen liegt. Laut Forbes wurde HUGO BOSS unter die Top 50 gewählt und zählt damit zu den vertrauenswürdigsten Unternehmen. Mehr


HUGO BOSS veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2015

HUGO BOSS veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2015

  • Reporting erfüllt die Anforderungen der GRI G4-Leitlinien
  • Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse werden vorgestellt
  • Transparenz zu den Nachhaltigkeitszielen bis 2020


23. Mai 2016 - Die HUGO BOSS AG hat ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin stellt der Konzern sein umfangreiches Nachhaltigkeitsprogramm, seine Nachhaltigkeitsziele bis 2020 sowie deren aktuellen Erreichungsgrad vor. Ferner dokumentiert der Bericht ausführlich die Maßnahmen und Nachhaltigkeitsleistungen des vergangenen Geschäftsjahrs. Für das Reporting hat HUGO BOSS sich an den überarbeiteten G4-Vorgaben der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert. Mit den erweiterten Informationen baut das Unternehmen seine Transparenz zu zentralen Nachhaltigkeitsthemen gegenüber verschiedenen Stakeholder-Gruppen aus.

„Mit unserem Nachhaltigkeitsmanagement stärken wir die Basis für den langfristigen Erfolg von HUGO BOSS und tragen gleichzeitig den Wünschen der Öffentlichkeit nach mehr Transparenz und Verantwortung Rechnung“, erläutert Mark Langer, Vorstandsvorsitzender der HUGO BOSS AG.

Weitere Details zu den Initiativen finden Sie im HUGO BOSS Nachhaltigkeitsbericht:
http://group.hugoboss.com/files/user_upload/Nachhaltigkeit/Nachhaltigkeitsbericht/Nachhaltigkeitsbericht_2015.pdf

Stellungnahme zu den Aussagen von Gisela Burckhardt

20. Mai 2016 - Zu den Aussagen von Frau Dr. Burckhardt im Zusammenhang mit Produktionen in Indien möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Frau Burckhardt erwähnt, dass HUGO BOSS nur 30% der für den Konzern produzierenden Betriebe auditieren lasse. Dies ist leider nicht korrekt. Zu der Zahl, der im Nachhaltigkeitsbericht 2014 aufgeführten 617 Betriebe, ist anzumerken, dass sie nicht nur die für uns produzierenden Betriebe, sondern auch unsere direkten Roh- und Fertigwarenlieferanten umfasst, bei denen unser Verhaltenskodex und unsere Sozialbedingungen vertraglich bestätigt sind. Ferner gibt diese Zahl alle im System hinterlegten Kreditoren wieder. Das bedeutet, dass einzelne Produktionsbetriebe - über verschiedene Produktdivisionen - mehrfach im System angelegt sind und folglich mehrfach gezählt wurden. Bereinigt liegt die tatsächliche Auditierungsquote für unsere Produzenten bei 94%. Wir werden versuchen 2016 eine andere Darstellung der Auditierungsquote zu finden, um weitere Missverständnisse zu vermeiden.
Die Aussage, dass die HUGO BOSS AG bei den genannten Betrieben Arvind und TRIO Apparel produzieren lässt, ist ebenfalls nicht korrekt. HUGO BOSS steht in keinem direkten Arbeits- oder Vertragsverhältnis mit einem der genannten Betriebe. Richtig ist, dass Zulieferer von HUGO BOSS ihrerseits Webwaren von Arvind beziehen. Dies gilt ähnlich für TRIO Apparel. Auch hier besteht kein direktes Vertragsverhältnis. Entsprechend werden diese Betriebe auch nicht von HUGO BOSS aufgeführt.

Dennoch sind uns die beiden Betriebe selbstverständlich bekannt und sie sind auch überprüft. Ganz besonders überrascht hat uns die Kritik an Arvind. Daher möchten wir im Folgenden genauer auf den Betrieb eingehen:

Das Unternehmen ist in Indien führend im Bereich Nachhaltigkeit. Arvind ist Gründungsmitglied der Sustainable Apparel Coalition (SAC) und engagiert sich dort im Social and Labor Convergence Project für die Verbesserung von Standards. Darüber hinaus ist Arvind nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert und Partner von Social Accountability International (SAI) und zahlreichen weiteren Initiativen.

Arvind ist unter anderem nach dem Social Accountability Management System (Standard SA 8000) zertifiziert. Der Betrieb zahlt über den Anforderungen des Mindestlohns. Es gibt geregelte Arbeitszeiten, Überstunden werden nach einem klar geregelten System vergütet und erfolgen auf freiwilliger Basis. Die Arbeiter(innen) kommen aus der näheren Umgebung und wohnen entsprechend in ihren eigenen Unterkünften. Der Betrieb bietet Frauen eine Kinderkrippe; des Weiteren gibt es klare Richtlinien gegen sexuelle Belästigung oder Diskriminierung und Anlaufstellen, an die sich die Mitarbeiter(innen) jederzeit wenden können. Zudem besteht die Freiheit, sich in den bereits vorhandenen Gruppen gewerkschaftlich zu organisieren.

Wenn wir uns diese überprüften Fakten anschauen, so müssen wir davon ausgehen, dass sich die Vorwürfe von Frau Burckhardt eher auf die Textilindustrie in Indien im Allgemeinen beziehen und nicht auf die von ihr im Zusammenhang mit HUGO BOSS genannten Betriebe. Einem Dialog zu diesem wichtigen Thema steht der Konzern offen gegenüber.

 

Audit der Fair Labor Association (FLA)

17. Mai 2016 - Im Herbst 2015 hat die Fair Labor Association (FLA) in der Produktionsstätte von HUGO BOSS im türkischen Izmir ein Audit durchgeführt. Zu diesem hatte sich das Unternehmen im Rahmen seiner seit 2014 bestehenden Mitgliedschaft in der FLA freiwillig entschieden.

HUGO BOSS hat die Feststellungen und Empfehlungen des FLA-Audits ausgesprochen ernst genommen, entsprechend adressiert und zwischenzeitlich bereits zu 85% Prozent aufgearbeitet. Die Umsetzung der weiteren Schritte erfolgt in den kommenden Wochen und Monaten.  

Der Bericht auf der FLA Website ist hier einsehbar.

Eine Zusammenfassung der zentralen Auditergebnisse und den aktuellen Stand der eingeleiteten Maßnahmen hat HUGO BOSS nachfolgend veröffentlicht.

Zusammenfassung zentrale Auditergebnisse

In Bezug auf die Darstellungen des FLA-Audits hat HUGO BOSS einzelne zentrale Kritikpunkte nachfolgend kommentiert und diese im jeweiligen Kontext erläutert. Die Anmerkungen der FLA hat HUGO BOSS dafür in fünf Bereiche gegliedert. Ihnen sind die neun Themenschwerpunkte zugeordnet.

MITARBEITER BETREFFENDE REGELUNGEN

HUGO BOSS hat die Mehrheit der in den Bereichen „Factory Overview“, „General Training for new Employees“, „Written Policies on Recruitment, Hiring and Personnel Development“ und „Wage Deduction“ angemerkten Punkte bereits abgearbeitet und dahingehende Änderungen veranlasst. An den Stellen, an denen arbeitsvertragliche Regelungen nach Auffassung der FLA nicht vollumfänglich im Einklang mit dem türkischen Recht waren, hat HUGO BOSS die Vertragsregularien entsprechend überarbeitet. Dies gilt beispielsweise auch für das freiwillige Ausbildungsprogramm für Frauen aus wirtschaftlich schwierigen Situationen, mit dem HUGO BOSS und das Arbeitsamt Izmir (ISKUR) ihnen eine Ausbildung im Textilbereich ermöglichen. Für dieses wurden im Zuge der Überarbeitung Lohnanpassungen vorgenommen.


Weitere Kritikpunkte bestanden bezüglich des Themas „Wage Deductions“. Von den bemängelten Punkten hatte das Unternehmen bisher jedoch noch keinen Gebrauch gemacht. Mittlerweile sind die betreffenden Regelungen umgestellt, um dahingehende Missverständnisse zu vermeiden.

Bezüglich der rechtlichen Verpflichtung, Löhne in der Freihandelszone in Euro zu zahlen, hatte HUGO BOSS 2004, aufgrund einer Ausnahmeregelung seitens des zuständigen Ministeriums, eine Umfrage unter den Mitarbeitern durchgeführt und entschieden, Löhne nicht in Euro sondern in türkischen Lira auszubezahlen. Dies erhöht letztlich die Planungssicherheit für die Mitarbeiter, da der Lohn keinen Schwankungen durch Wechselkurseffekte unterliegt. Letztlich werden damit Nachteile für die Mitarbeiter vermieden, sodass HUGO BOSS plant, die bestehende Regelung zur Zahlung in türkischen Lira beizubehalten.

RICHTLINIEN

Für die Bereiche „Written Policy on Grievance System“, „Written Policy on Termination and Retrenchment“ und „Disciplinary Systems“ wurden Änderungen und Maßnahmen eingeleitet, um den Forderungen des Audits dahingehend zu entsprechen. Diese sind nun vollständig umgesetzt. In einem Punkt entsprachen die internen Richtlinien nicht dem HUGO BOSS Verhaltenskodex. Die Ausnahme ist begründet in der Entsprechung mit dem dahingehenden türkischen Recht. HUGO BOSS hat demnach keine Rechtsverstöße begangen. Die kritisierten Regelungen wurden auch bisher nie zum Nachteil der Mitarbeiter angewendet, jedoch entsprechend für die Zukunft angepasst.

SCHULUNGSMASSNAHMEN

HUGO BOSS hat das Schulungskonzept am Standort Izmir überarbeitet und um entsprechende Module zu den Forderungen des FLA-Audits ergänzt. Demnach wurden regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter und des Managements, zum HUGO BOSS Code of Conduct und insbesondere zu den Themen Gewerkschafts- und Versammlungsfreiheit, eingeführt, um das dahingehende Wissen zu fördern. Des Weiteren wurde das bestehende Schulungsprogramm zu Arbeitssicherheitsaspekten erweitert und verpflichtend für alle Mitarbeiter eingeführt.

ARBEITSSICHERHEIT

HUGO BOSS hat die Anmerkungen der Bereiche „Working Time“, „Fire and Emergency Actions“, „Implementation of Workers Protection“, „Maintenance Safety“ und „Implementation of Health and Safety Practices Related to Chemicals“ intensiv aufgearbeitet und sich hier mit großer Sorgfalt für die Erleichterungen und Verbesserungen im Arbeitsalltag eingesetzt. In den Fällen, in denen Arbeitszeitüberschreitungen bemängelt wurden waren diese in der Regel durch Ausnahmesituationen (z.B. Wasserschaden im Produktionsbereich) begründet, sodass HUGO BOSS hier nicht gegen den Willen der Mitarbeiter entschieden oder gehandelt hat. Für die Zukunft hat HUGO BOSS die Richtlinien und Vorgaben in diesen Bereichen entsprechend konkretisiert und verbindlich eingeführt.

Im Zuge des Produktionsausbaus wurden Verbesserungen hinsichtlich der Hörbarkeit des Alarmsystems vorgenommen, um diese im gesamten Arbeitsbereich zu gewährleisten. Damit wurde das System den Anforderungen des erweiterten Produktionsgebäudes angepasst. Zu allen in diesem Abschnitt erwähnten Themen sind die Verbesserungen inzwischen nahezu vollständig umgesetzt.

UMWELTSCHUTZ

Für die vier Anmerkungen zur Kategorie „Implementation of Environmental Management Systems Outside of the Factory“ hat HUGO BOSS bereits Lösungen gefunden um die kritisierten Aspekte dauerhaft zu vermeiden.

ARBEITNEHMERVERTRETUNG

Der Grundsatz der Versammlungsfreiheit, den HUGO BOSS allen Mitarbeitern weltweit garantiert, ist ein zentraler Bestandteil des Verhaltenskodex des Unternehmens. Entsprechend setzt sich HUGO BOSS für die konsequente Aufarbeitung der dahingehenden Vorwürfe ein.

In Bezug auf die Klärung der Kritikpunkte zu „Union(s) and Worker Representation“ und „Relationship between Management and Worker Representative(s)“ hat HUGO BOSS einen Schlichter (Auret van Heerden) eingeschaltet, um die weiteren Gespräche mit den Vertretern der FLA und der entsprechenden Gewerkschaft effektiv zu gestalten und hier rasche Lösungen herbeizuführen. Dazu haben bereits mehrere Treffen mit der türkischen Gewerkschaft TEKSIF in Istanbul stattgefunden.
Hinsichtlich der Vorwürfe zu Kündigungen einzelner Mitarbeiter in der Vergangenheit, vermeintlich im Zusammenhang mit ihrer Zugehörigkeit zu türkischen Gewerkschaften, hat HUGO BOSS umfangreiche Fakten offengelegt, um dahingehende Missverständnisse auszuräumen und Klarheit zu schaffen. Zu den genannten Klagen im Zeitraum 2011/2012 hat der von HUGO BOSS eingeschaltete Schlichter umfangreiche Gespräche mit den entsprechenden Personen geführt, um hier ein objektives Bild zu erhalten und gemeinschaftliche Lösungen zu erzielen. Hierzu gehörte die Überprüfung möglicher Wiedereinstellungen im persönlichen Austausch mit den betroffenen Personen. Nach intensiver Prüfung der Einzelfälle wurde mehreren Personen eine Wiedereinstellung angeboten, die jedoch nur von einem früheren Mitarbeiter angenommen wurde. In weiteren Fällen wurde auf die Annahme des Angebots aufgrund von Umzug oder neuen Arbeitsverhältnissen verzichtet. Darüber hinaus hat das Unternehmen folgende weitere Maßnahmen ergriffen:

·         Personelle Veränderungen im Management des Produktionsstandorts

·         Stärkere Anbindung des Managements an die Hauptverwaltung in Deutschland

·         Schulungen zu Versammlungsfreiheit durch einen anerkannten Trainer

·         Veröffentlichung von Regelungen wie bspw. des Verhaltenskodex

·         Beiträge, u. A. zu Versammlungsfreiheit, im Mitarbeitermagazin in Izmir

·         Demokratische Wahl eines Kommunikations-Komitees

·         Benennung eines Social Compliance Officers

HUGO BOSS setzt sich entsprechend für die konsequente Aufarbeitung der Vorwürfe ein und ist auf der genannten Basis zuversichtlich, eine einvernehmliche Lösung mit den Parteien zu erzielen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

corporate_responsibility@hugoboss.com

HUGO BOSS wird Mitglied des ACCORD

17. Mai 2016 - HUGO BOSS wird zum 01. Juni 2016 dem Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh (ACCORD) beitreten. Das Unternehmen arbeitet vor Ort nur mit zwei Textilproduzenten. Mit dem Beitritt und der Mitgliedschaft möchte HUGO BOSS ein Zeichen für die Verbesserung von Standards setzen und sich für die Arbeiterreichte und mehr Transparenz einbringen.

Der ACCORD wurde am 15. Mai 2013, anlässlich des Fabrikeinsturzes in von Rana Plaza, als unabhängiges und verbindliches Abkommen gegründet. Er umfasst globale Marken, Einzelhändler und sowie Gewerkschaften und ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Ziel ist es, zu einer sicheren und stabilen Ready Made Garment (RMG) Industrie in Bangladesch beizutragen. Hierzu soll ein sichereres Arbeitsumfeld mit angemessenen Gesundheits- und Arbeitssicherheitsmaßnahmen geschaffen werden. Wichtige Aspekte sind dabei die Unabhängigkeit des Bündnisses, die Verpflichtung der Unternehmen zu finanzieller Unterstützung und mehr Transparenz, sowie der auf die Stärkung der Arbeiterreichte fokussierte demokratische Ansatz.

HUGO BOSS erhält den Henry Spira Humane Corporate Award

10. März 2016 - HUGO BOSS wurde von der Humane Society of the United States (HSUS) für den Henry Spira Humane Corporate Award nominiert. Der Preis zeichnet das Unternehmen für seine Nachhaltigkeitsbemühungen sowie die Entscheidung aus, ab 2016 auf den Einsatz von Zuchtpelzen in den Kollektionen zu verzichten.

Die HSUS ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für den Tierschutz und das Wohlergehen von Tieren einsetzt. Mit dem Henry Spira Award wertschätzt die Organisation das besondere Engagement von Unternehmen und Einzelpersonen in diesem Bereich und erkennt dieses öffentlich an.
 
Mit der Entscheidung, auf Zuchtpelz zu verzichten, nimmt HUGO BOSS laut der HSUS eine führende Rolle im Modesektor ein. Die Auszeichnung mit dem Henry Spira Corporate Progress Award soll andere Unternehmen dazu inspirieren, den Tierschutz als einen zentralen Aspekt in ihr Nachhaltigkeitsprogramm zu integrieren.

HUGO BOSS unterstützt die Erhaltung der Biodiversität und lehnt Tierversuche sowie nicht artgerechte Tierzucht- und Tierhaltungsmethoden strikt ab. Darüber hinaus steht HUGO BOSS seit Jahren mit verschiedenen Tierschutz- und Verbraucherschutzorganisationen im Austausch.

Weitere Informationen sind im Nachhaltigkeitsbericht von HUGO BOSS veröffentlicht:
http://group.hugoboss.com/de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsbericht/

HUGO BOSS und die IUCN erstellen ein Basisdokument für Risiken und Chancen der Fashionindustrie in Bezug auf Biodiversität

20.02.2016 – Aus Überzeugung und um seiner Verantwortung der Umwelt gegenüber nachzukommen, hat HUGO BOSS in aktiver Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation International Union for Conservation of Nature (IUCN) die mittel- und langfristigen Umweltherausforderungen entlang der Wertschöpfungskette von HUGO BOSS erarbeitet. Die IUCN ist mit über 1.300 Mitgliedern aus Regierungen und Nichtregierungsorganisationen die älteste und größte, global tätige Umweltorganisation der Welt.

Ziel der Kooperation mit der IUCN ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Umweltmanagements von HUGO BOSS. Darüber hinaus sollen langfristige Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen für das Unternehmen identifiziert und bewertet werden. Die gemeinsam erarbeitete Studie „Biodiversity Risks and Opportunities for the Apparel Sector“ liefert die Fakten hierfür und schafft die Basis für die Darstellung von Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft entlang der Wertschöpfungskette. Daraus werden wirkungsvolle Lösungsansätze abgeleitet, um diesen Risiken langfristig zu begegnen.

HUGO BOSS ist zudem eine der zehn Firmen, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben, das Pilotprojekt „Natural Capital Protocol“ der Natural Capital Coalition (NCC) im Detail  für Ihre spezifische Geschäftstätigkeit zu testen. Die Natural Capital Coalition hat - mittels zweier vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und der IUCN geführten Konsortien – die weltweit führenden Institutionen aus Wirtschaft, Wirtschaftsprüfung , Beratung, Finanzwesen und NGOs zusammen gebracht. Mit Hilfe des „Natural Capital Protocol“ werden direkte und indirekte Umweltauswirkungen entlang der Wertschöpfungskette gemessen und monetär bewertet, um somit die Optimierungspotentiale praxisnah zu ermitteln. HUGO°BOSS achtet hierbei speziell auf Faktoren, die Einflüsse auf die Umwelt im Bereich des Rohmaterialieneinkaufs und der Veredlungsprozesse haben und verspricht sich hiervon neue Erkenntnisse auf dem Weg zu einem exzellenten Umweltschutz in seiner gesamten Wertschöpfungskette.

Weitere Information können Sie direkt dem Bericht der IUCN entnehmen, unter https://portals.iucn.org/library/sites/library/files/documents/Rep-2016-001.pdf

„Wir-Zusammen – Die Integrations-Initiative der deutschen Wirtschaft“

16. Februar 2016 - HUGO BOSS hat sich unter dem Dach von „Wir-Zusammen – Die Integrations-Initiative der deutschen Wirtschaft“ verpflichtet, einen konkreten, nachhaltigen Beitrag zur Unterstützung von Flüchtlingen in Deutschland zu leisten. Ziel ist es, auf die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt in der Region Metzingen hinzuwirken. In Zusammenarbeit mit den städtischen Institutionen wird HUGO BOSS die unbürokratische Vermittlung und den Informationsaustausch zwischen Arbeitgebern, Asylbewerbern und Flüchtlingen unterstützen, um ihnen gezielt berufliche Perspektiven zu bieten. Dabei wird das Unternehmen eigene Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Zudem werden HUGO BOSS Mitarbeiter sich für die vom Unternehmen geförderten Deutschkurse und Integrationsangebote für Flüchtlinge engagieren und ihnen als Job- und Informationslotsen zur Verfügung stehen. Mit einer Spendenaktion, deren Summe HUGO BOSS verdoppelt, unterstützt das Unternehmen zudem die finanziellen Hilfen für weiterführende Sprach- oder Bildungsangebote an Flüchtlinge und Asylbewerber.Über die Projektfortschritte und die Patenschaft berichtet HUGO BOSS in Zukunft regelmäßig auf der Website der Initiative unter www.wir-zusammen.de.

Kontakt

HUGO BOSS AG
Experience
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Reklamation
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Sonstiges
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Sponsoring
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Presse
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Lieferant
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Investor Relations
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Produkt
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Made to Measure
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Corporate Responsibility
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Datenschutz
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

HUGO BOSS AG
Jobs/Karriere
Dieselstrasse 12
72555 Metzingen
Deutschland

Connect With Us
Kontakt

HUGO BOSS AG
Dieselstraße 12
72555 Metzingen

Telefon: +49 7123 94-0
Fax: +49 7123 94-80259

Follow us on:
Legal Information

© 2017 HUGO BOSS
All rights reserved