Stakeholder Engagement

Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit hat HUGO BOSS über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg viele Berührungspunkte mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen. Sich den Erwartungen seiner wichtigsten Stakeholder zu stellen, unterschiedliche Anforderungen zu erörtern und gemeinsam über Herausforderungen und mögliche Lösungswege zu diskutieren, versteht HUGO BOSS als geschäftsrelevante Notwendigkeit und als Chance, um für Gesellschaft und Unternehmen gleichermaßen einen Mehrwert zu schaffen.

Als Teil der Stakeholder Management Aktivitäten führt HUGO BOSS Analysen seiner relevantesten Stakeholder durch, kategorisiert und priorisiert sie. Die Analysen werden bei der Planung zukünftiger Aktivitäten mit in Betracht gezogen. Zu den wichtigsten Stakeholdergruppen zählen Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Aktionäre und Investoren, Nichtregierungsorganisationen, Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie der Gesellschaft. Weitere Informationen sind dem Stakeholder Engagement Leitfaden zu entnehmen (siehe Downloads).

Bei der Entwicklung und Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt HUGO BOSS ebenfalls auf den Dialog und die Zusammenarbeit mit seinen Stakeholdern. Beispielsweise wurde 2015 eine umfassende Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, die als Basis für weitere Strategiearbeit dient. Diese Wesentlichkeitsanalyse bestand aus mehreren persönlichen Interviews mit internen und externen Stakeholdern sowie einer Online-Umfrage, die alle relevanten Stakeholdergruppen adressiert. Somit erhielt HUGO BOSS wichtige externe Einschätzungen für die Priorisierung von wesentlichen Themen im Nachhaltigkeitskontext.

STAKEHOLDER DIALOG

Das Unternehmen steht kontinuierlich im direkten Austausch mit seinen Stakeholdern. Der Dialog mit bestehenden Partnern, wie beispielsweise wissenschaftliche Institutionen oder branchenübergreifenden Initiativen, sowie die Kooperation mit Nichtregierungs- und Tier- und Artenschutzorganisationen, wird dabei stetig vertieft. Darüber hinaus steht das Unternehmen im regelmäßigen Kontakt mit seinen Kunden, Menschenrechts- und Verbraucherschutzvereinigungen und den Medien. Sobald das Unternehmen mit seinen Aktivitäten und Projekten Einfluss auf gesellschaftliche und ökologische Aspekte hat, ist HUGO BOSS bemüht, den offenen und konstruktiven Austausch mit den beteiligten Parteien zu suchen. Die Teilnahme an Multi-Stakeholder-Initiativen wird kontinuierlich ausgebaut.

Im Jahr 2016 hat HUGO BOSS seinen ersten internationalen „Bad Urach Dialog“ veranstaltet. An zwei Tagen haben sich Vertreter verschiedener Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaftsvertreter, Experten für die Lieferkette, Wissenschaftler und Partner mit dem Management von HUGO BOSS zusammengesetzt und offen über wesentliche Themen im Bereich Nachhaltigkeit diskutiert. Das Unternehmen erhielten dort viele neue Impulse und auch Bestätigung für das, was bereits umgesetzt wird. Der Stakeholderdialog wird auch zukünftig regelmäßig organisiert. Weitere Informationen sind dem Bad Urach Dialog zu entnehmen.

Das Unternehmen steht für eine offene und konstruktive Dialogkultur – insbesondere mit seinen Mitarbeitern. Der kontinuierliche Austausch zwischen den Mitarbeitern und dem Vorstand wird bei HUGO BOSS durch zahlreiche Dialogformate aktiv gefördert. Auch bei der Analyse und Diskussion der strategisch wesentlichen Themen, mit Zukunftsrelevanz für das Unternehmen, werden Mitarbeitervertreter involviert.

Seit dem Jahr 2015 können sich Mitarbeiter im Rahmen von Sustainability Days zum Thema Nachhaltigkeit informieren und austauschen. Die Sustainability Days bieten eine wichtige Plattform, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Unternehmen weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Sustainability Days wird auch der HUGO BOSS Sustainability Award verliehen, mit dem HUGO BOSS innovative Ideen der eigenen Mitarbeiter fördert.

Der offene und vertrauensvolle Austausch mit strategischen Partnern und Lieferanten hat bei HUGO BOSS ebenfalls Tradition. Seit mehreren Jahren wird ein HUGO BOSS Supplier Day für strategische Lieferanten organisiert. 2015 wurde beispielsweise genutzt, um den Produktionspartnern das HUGO BOSS Nachhaltigkeitsprogramm vorzustellen, das gemeinsam mit den Lieferanten umgesetzt werden soll. Die thematisierten Anforderungen, beispielsweise in Bezug auf die Sicherstellung von Sozialstandards oder die Minimierung von Chemikalien in der Produktion, wurden erläutert und die Möglichkeiten, wie HUGO BOSS seine Partner bei deren Umsetzung begleiten kann, aufgezeigt. 2016 waren wieder zahlreiche Vertreter strategischer Lieferanten zu Gast und diskutierten in mehreren Workshops, wie eine nachhaltige Lieferkette zu gestalten ist und wie sich durch eine höhere Transparenz Mehrwert generieren lässt.

Darüber hinaus findet am konzerneigenen Produktionsstandort in Izmir seit 2005 der jährliche „Operational Excellence Day“ Izmir statt. Die sogenannten OPEX Days bieten eine Plattform für den offenen Austausch von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Im vergangenen Jahr haben sich knapp 300 Personen aus verschiedenen Stakeholdergruppen bei HUGO BOSS getroffen, um sich unter dem Motto „SMART WORLD, SMARTER BUSINESS, On the Way to Industry 4.0“ zu Innovations- und Nachhaltigkeitsthemen auszutauschen.

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