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Verantwortung gemeinsam realisieren

Als international produzierendes und wirtschaftendes Unternehmen sind nachhaltige Prozesse in der Beschaffung und in der Produktion zentral für HUGO BOSS. Daher verpflichten wir uns und unsere Lieferanten zur Einhaltung anerkannter Arbeits- und Sozialstandards und arbeiten gemeinsam an der Verringerung von Umweltauswirkungen im gesamten Produktionsprozess.

Beschaffung und Produktion bei HUGO BOSS

Die Fertigung von HUGO BOSS Produkten erfolgt weltweit. Zirka 20% unseres gesamten Beschaffungsvolumens stellen wir in unseren eigenen Werken her. Diese befinden sich in Metzingen (Deutschland), Radom (Polen), Morrovalle (Italien) und Izmir (Türkei). In den eigenen Werken decken wir einen großen Teil unseres Produktangebots in der klassischen Konfektion im Herren- und Damensegment ab. Izmir ist mit rund 4.000 Mitarbeitern der größte eigene Produktionsbetrieb von HUGO BOSS. Dort wird ein Großteil der Anzüge, Sakkos, Hosen und Hemden als auch der Damenoberbekleidung gefertigt. 

Durch die Fertigung in eigenen Betrieben halten wir wichtiges Know-how, beispielsweise zu Produktionstechnologien, im Unternehmen und Qualitätsstandards können eigenständig weiterentwickelt werden. Dieses Wissen im Nachgang an unsere Partnerbetriebe weiter zu geben ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beschaffungsstrategie. Denn zusätzlich zur Eigenfertigung entfällt mit 80% ein Großteil unseres Beschaffungsvolumens auf Produkte, die von unabhängigen Lieferanten in Lohnfertigung hergestellt oder als Handelsware bezogen werden. 

Eine sorgfältige Auswahl der Partner, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und der Aufbau sowie Erhalt von langfristigen strategischen Lieferantenbeziehungen sind in diesem Kontext von großer Bedeutung. Die Sicherstellung eines gemeinsamen Verständnisses in Bezug auf die sozialen und ökologischen Anforderungen spielt neben qualitativen Aspekten eine wichtige Rolle in unserem Nachhaltigkeitsmanagement.

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Eine Übersicht der aktuellen Lieferanten finden Sie hier.

Um unser Engagement bei der Einhaltung guter und sicherer Arbeits- und Sozialbedingungen bei den Partnerunternehmen weiterzuentwickeln und die Transparenz weiter zu erhöhen, arbeiten wir im deutschen Bündnis für nachhaltige Textilien sowie im Rahmen einer Mitgliedschaft bei der Fair Labor Association (FLA) mit. Die FLA ist eine Multistakeholder-Initiative, die das Ziel verfolgt, die Rechte von Arbeitern zu schützen und die Arbeitsbedingungen weltweit zu verbessern. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, gemeinsam mit anderen Unternehmen, Civil Society Organizations und Universitäten von Best Practice-Beispielen aus dem Sektor zu lernen und langfristig auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Beschaffungsländern hinzuwirken.

HUGO BOSS Sozialstandards

HUGO BOSS verpflichtet sich und seine Lieferanten zur Einhaltung der HUGO BOSS Sozialstandards, die auf international anerkannten Standards wie den Kernkonventionen der International Labor Organization (ILO) sowie auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen basieren. Die Einhaltung der Sozialstandards ist Vorbedingung für die Aufnahme eines Partners in das Lieferantenportfolio von HUGO BOSS. Diese Standards verbieten unter anderem Kinder- und Zwangsarbeit und schreiben menschenwürdige Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne vor. Darüber hinaus enthalten sie Bestimmungen über einzuhaltende Umweltstandards. Sie gelten für alle Mitarbeiter in den Produktionsstätten von HUGO BOSS sowie für all unsere externen Partner.

In Ländern mit unzulänglicher nationaler Gesetzgebung setzen die HUGO BOSS Sozialstandards einen Mindeststandard. Die Einhaltung der Sozialstandards wird durch regelmäßige Sozialaudits überprüft. Bei Verstößen gegen die Sozialstandards erarbeitet HUGO BOSS gemeinsam mit den Lieferanten einen verbindlichen Maßnahmenplan und überprüft die anschließende Umsetzung. Bei unzureichendem Fortschritt und fehlender Bereitschaft zur Weiterentwicklung behält sich das Unternehmen jedoch vor, eine Zusammenarbeit zu beenden. Grundsätzlich legen wir jedoch Wert auf eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Faire Vergütung

HUGO BOSS ist davon überzeugt, dass eine bessere Vergütung bei seinen Partnern nicht nur die Grundlage für eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit bildet, sondern auch die Voraussetzung für ein selbstständiges Leben der Angestellten darstellt: Jeder Mitarbeiter hat das Recht auf eine Vergütung für eine reguläre Arbeitswoche, die für den Lebensunterhalt ausreichend ist und darüber hinaus einen Teil an frei verfügbarem Einkommen gewährt. Daher ist der Arbeitgeber verpflichtet, einen Lohn zu bezahlen, der dem Mindestlohn oder dem in der Region und der Industrie üblichen Lohn entspricht, wobei der jeweils höhere Lohn zu zahlen ist. Alle gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Löhne müssen eingehalten werden und jegliche Zusatzleistungen, die gesetzlich oder vertraglich erforderlich sind, sind bereitzustellen.

Das 2016 entwickelte HUGO BOSS Better Compensation Framework baut auf grundlegenden Prinzipien einer besseren Vergütung auf. Sie umfassen Anforderungen an eine geregelte Zahlung von Löhnen, die Vergütung von Arbeitszeiten, die gerechte Ausgestaltung von Vergütungssystemen, ausreichende Informationen für den Mitarbeiter zu individuellen Gehältern (zum Beispiel durch detaillierte Gehaltsabrechnungen), das Recht auf Tarifverhandlungen. Mehr Informationen können Sie im HUGO BOSS Nachhaltigkeitsbericht nachlesen.

Im Rahmen der Mitgliedschaft bei der Fair Labor Association (FLA) arbeitet HUGO BOSS beim „Fair Compensation“ Programm mit, welches die Lohnsituation im Textilsektor erfasst. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, mögliche Ansätze für eine bessere Bezahlung zu erstellen und somit neue branchenweite Standards zu erarbeiten. 

Sozialaudits

Vor Beginn einer Geschäftsbeziehung werden alle Fertigwarenlieferanten im Rahmen von Sozialaudits überprüft. Diese werden im Laufe der Zusammenarbeit regelmäßig wiederholt. 


Folgende Kriterien werden im Rahmen der Sozialaudits beurteilt:

  • Einhaltung nationaler Gesetze und internationaler Konventionen
  • Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit
  • Einhaltung maximaler Arbeitszeiten sowie von Ruhe- und Urlaubszeiten
  • Diskriminierungsverbot
  • Zahlung angemessener Löhne
  • Anspruch auf Koalitionsfreiheit und Tarifverhandlungen
  • Regeln zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt.

HUGO BOSS Umweltprogramm

Das Unternehmen verpflichtet seine Geschäftspartner mit den HUGO BOSS Sozialstandards auch zur Einhaltung ökologischer Standards und zu Transparenz: Neben der Einhaltung von lokalen und nationalen Umweltgesetzen fordert HUGO BOSS von seinen Lieferanten, dass sie sich an ihren Standorten aktiv in die Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen einbringen. Um gemeinsam mit unseren Lieferanten auf eine Verringerung der Umweltauswirkung in der Lieferkette hinwirken zu können, erfassen wir bei unseren Partnern systematisch Daten zu umweltbezogenen Themen. 

Die Grundlage für die Erfassung und Verbesserung der Umweltbedingungen in der Lieferkette bildet dabei das Umweltmodul des Global Social Compliance Programme (GSCP). In Zusammenarbeit mit GSCP sowie anderen Umweltexperten haben wir das GSCP Open Source Umweltprogramm in den vergangenen zwei Jahren weiter optimiert. Es hilft uns, einheitliche Mindestanforderungen im Bereich Umweltschutz bei unseren Lieferanten weltweit zu überprüfen und bestehende Standards weiterzuentwickeln.

Die komplette Einführung des Umweltmoduls bei allen strategischen Lieferanten wurde im Jahr 2016 abgeschlossen.

Umweltaudits

Im Rahmen der GSCP Umweltaudits verpflichtet HUGO BOSS seine Lieferanten, Auskünfte zu umweltbezogenen Angaben beispielweise in folgenden Kernbereichen zu geben:

  • Umwelt-Managementsysteme
  • Energieverbrauch
  • Treibhausgas-Emissionen
  • Wasserverbrauch
  • Abwasseraufkommen
  • Abfallaufkommen
  • Schadstoffvermeidung

Mehr Informationen können Sie im HUGO BOSS Nachhaltigkeitsbericht nachlesen.

Vermeidung von Schadstoffen

Im Bereich des Chemikalienmanagements sieht das Unternehmen einen großen Hebel zur weiteren Verringerung von Umweltauswirkungen in der Produktion. Daher setzt HUGO BOSS seit vielen Jahren auf den branchenweiten Austausch und arbeitet mit anderen Unternehmen zusammen, z.B. im Rahmen der Mitgliedschaft bei AFIRM (Apparel & Footwear International RSL Management Group). Der Fokus der Arbeit von AFIRM liegt auf der Definition einer branchenweiten Restricted Substances List (RSL), dem Austausch von Best Practices und der Definition gemeinsamer Vorgehensweisen. HUGO BOSS engagiert sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen und leistet somit einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Chemikalienmanagements in der Textilindustrie. Über die Mitgliedschaft bietet HUGO BOSS seinen Lieferanten kostenlose Schulungen zum Umgang mit chemischen Substanzen und deren Regulierungen an. Darüber hinaus steht HUGO BOSS im aktiven Austausch mit Unternehmen aus dem Premium- und Luxussegment und arbeitet an der Erstellung eines einheitlichen Verständnisses von Chemikalienmanagement. (siehe Produkte)

Um die Unbedenklichkeit unserer Produkte zu gewährleisten, ist die Unterzeichnung einer Garantieerklärung zur Einhaltung der HUGO BOSS Restricted Substance List (RSL) verpflichtend für all unsere Partner. Mit der HUGO BOSS RSL macht das Unternehmen Vorgaben an die Verwendung von chemischen Substanzen zur Herstellung von Textilien sowie Anforderungen für Produktionsprozesse. Die Einhaltung der RSL wird durch regelmäßige Produkttests sichergestellt, die in externen Laboren durchgeführt werden.

Mit dem Beitritt zum Textilbündnis im Jahr 2015 hat sich HUGO BOSS zu dem Ziel bekannt, Transparenz über den Umgang mit chemischen Substanzen in der textilen Wertschöpfungskette zu erlangen und ihre Verwendung kontinuierlich zu reduzieren. 

HUGO BOSS Erklärung gemäß dem UK Modern Slavery Act

HUGO BOSS lehnt alle Formen von Zwangsarbeit, alle Ausprägungen moderner Sklaverei und den modernen Menschenhandel ab. HUGO BOSS überprüft regelmäßig seine direkten Lieferanten und Partner, um sicherzustellen, dass diese im Einklang mit unserem Verhaltenskodex, unseren Sozialstandards und dem United Kingdom Modern Slavery Act of 2015 handeln. Mit der nachfolgenden Erklärung setzt HUGO BOSS ein deutliches Zeichen gegen alle Formen von Zwangsarbeit und moderner Sklaverei und kommt damit seiner Selbstverpflichtung als verantwortungsvolles und verlässliches Unternehmen nach.

HUGO BOSS Sozialstandards

Hier finden Sie die aktuellste Version der HUGO BOSS Sozialstandards in verschiedenen Übersetzungen zum Download: 

Weitere Sprachen sind auf Anfrage verfügbar.

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