Produkt

HUGO BOSS nimmt seine Verantwortung gegenüber seinen Kunden und der Umwelt entlang des gesamten Lebenszyklus seiner Produkte wahr. Bereits in der Designphase berücksichtigt das Unternehmen entsprechende Anforderungen und wählt nur beste Materialien aus, die den Ansprüchen von Kunden an hohem Tragekomfort, Langlebigkeit, exzellenter Passform und Farbechtheit entsprechen. Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise Angaben zur Herkunft oder Verarbeitung, werden bereits beim Einkauf berücksichtigt.


Für eine hohe Produktsicherheit wird in regelmäßigen Tests überprüft, dass alle eingesetzten Materialien und Chemikalien geltende Standards einhalten. Diese sind in einer Restricted Substances List (RSL) zusammengefasst.

HUGO BOSS legt hohen Wert auf den Tier- und Artenschutz und lehnt Tierversuche sowie nicht artgerechte Tierzucht- und Tierhaltungsmethoden ab. Konzernweite Vorgaben regulieren den Einsatz aller tierischen Materialien. Darüber hinaus tauscht sich HUGO BOSS seit vielen Jahren mit Tierschutz- und Verbraucherschutzorganisationen aus.

Design


Hochwertige nachwachsende Materialien und langlebige Stoffe spielen in der Designphase eine ebenso wichtige Rolle wie ein optimierter Materialeinsatz, die Recycelbarkeit einzelner Komponenten und die Vermeidung von Abfällen.

Um Nachhaltigkeit in alle Phasen der Produktentwicklung zu integrieren, stimmt die Organisationsstruktur von HUGO BOSS das Produktdesign, die Produktentwicklung und die Beschaffungsprozesse eng aufeinander ab.


Immer öfter setzt das Unternehmen auch neue Technologien in der Produktentwicklung ein. So können Designteams auf eine Datenbank zu ökologischen Aspekten von Materialien und Prozessen zurückgreifen. In einzelnen Kategorien greift HUGO BOSS zudem auf die computerbasierte Virtualisierungstechnik zurück. Mit ihrem Einsatz reduziert sich die Anzahl der physischen Muster und die dafür benötigten Ressourcen.

Tierschutz


Der Tier- und Artenschutz ist zentraler Grundsatz der Produktverantwortungvon HUGO BOSS. Das Unternehmen konzentriert sich auf Felle, die als Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie hervorgehen.Ab der Herbst / Winter 2016 Kollektion hat sich HUGO BOSS zudem konkrete Ziele beim Phasing-Out von Zuchtpelzen gesetzt. Ferner verzichtet der Konzern bereits auf den Einsatz von Angorawolle und Daunen aus Lebendrupf.

Seit der Herbst-/Winterkollektion 2016 verzichtet HUGO BOSS auf Zuchtpelze und exotische Lederarten. Mit innovativen Alternativmaterialien will HUGO BOSS den hohen Qualitätsansprüchen seiner Kunden auch weiterhin gerecht werden.

Bei dem Bezug von Merinowolle bevorzugt HUGO BOSS im Bereich Strick Lieferanten, die auf das Mulesing Verfahren verzichten. Die Quote von Mulesing-freier Wolle bei allen reinen Wollstrickprodukten will der Konzern bis 2020 auf 90 % steigern. Dafür sollen Lieferanten ihre betrieblichen Verfahren zur Tierhaltung und -pflege künftig transparent darlegen.

Ergänzend arbeitet HUGO BOSS mit Herstellern an Verfahrensweisen, mit denen sich Qualitätsfasern aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewinnen lassen.

Produktlebenszyklus


Für die nachhaltige Gestaltung von Produkten untersucht HUGO BOSS sie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auf Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen und ökologische Einsparpotenziale. Seit 2009 führt das Unternehmen regelmäßig Lebenszyklusanalysen (engl.: Life Cycle Assessments, LCA)  durch.

Mit dem LCA-Projekt „ecologtex“ haben HUGO BOSS und seine Kooperationspartner eine Informationsplattform nach wissenschaftlicher Methodik für eine nachhaltige Produktegestaltung geschaffen.

Das 2014 erfolgreich abgeschlossene Projekt „ecoshoe“ führte das HUGO BOSS Schuhkompetenzzentrum in Kooperation mit dem Polytechnikum Ancona (Italien) durch. Im diesem Rahmen wurden sämtliche Umweltfaktoren entlang der Lieferkette berücksichtigt und drei neuartige Ledersohlen entwickelt.

Für die Initiative Product Environmental Footprint (PEF) der Europäischen Union engagiert sich HUGO BOSS in der Referenzgruppe für das Pilotprojekt „T-Shirt“. Im Vordergrund steht die Analyse von zwei Lieferketten für die Produktion eines T-Shirts.

Produktsicherheit

Die Kollektionen von HUGO BOSS entsprechen höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Ziel ist es, alle Produkte frei von Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter und Kunden zu fertigen. In Produkttests werden eingesetzte Materialien und Chemikalien auf die Einhaltung von Standards geprüft, um schädigende Auswirkungen auszuschließen.

Diese Standards hat HUGO BOSS in einer Restricted Substances List (RSL) zusammengefasst. Lieferanten und Geschäftspartner sind verpflichtet, eine Garantieerklärung zur Einhaltung der RSL zu unterzeichnen (siehe Partner). In einer Arbeitsgruppe von Unternehmen des Luxus- und Premiumsegments beteiligt sich HUGO BOSS außerdem an der Erstellung einer übergreifenden und für die Unternehmen einheitlichen RSL.


Produkt Innovation

Seit dem Frühjahr 2017 erarbeiten interdisziplinäre Teams außergewöhnliche Produkte, Stoffe und Techniken. Das Ziel ist, diese Entwicklungen in kürzester Zeit auf den Markt zu bringen, um so die Wünsche der HUGO BOSS Kunden von morgen zu erfüllen.

Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Denn echte Innovationen müssen zukunftsweisend sein. Da die besten Ideen gemeinsam entstehen, steht der HUGO BOSS Produkt Innovation Lab für Partner, Kreative und Start-ups offen.

Seit 2009 bietet der „Copenhagen Fashion Summit“ eine Plattform zum Austausch zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen in der Modebranche. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung natürlicher Rohstoffe, lag der Fokus des diesjährigen Summits auf der kreislauforientierten Nutzung von Ressourcen (Zirkularität). Ergebnis des Summits war ein branchenweites Bekenntnis mit dem Ziel, das Sammeln, Wiederverwenden und Recyceln von Kleidungsstücken und Schuhen voranzutreiben. In diesem Zusammenhang hat HUGO BOSS neben 63 weiteren Modeunternehmen das sogenannte „2020 Circular Fashion System Commitment“ der Global Fashion Agenda unterzeichnet. Im Rahmen dieses Commitments hat sich HUGO BOSS dazu verpflichtet, in mindestens einer der folgenden Kategorien Ziele für 2020 festzulegen und jährlich über den Fortschritt zu berichten:

  • Aktionspunkt 1: Umsetzung von Strategien für die Wiederverwendung von Materialien
  • Aktionspunkt 2: Erhöhung des Volumens der gesammelten Altkleider
  • Aktionspunkt 3: Erhöhung des Volumens der wiederverkauften gebrauchten Kleidungsstücke
  • Aktionspunkt 4: Erhöhung des Anteils von Bekleidung aus recycelten Textilfasern

Das Bekenntnis zu einer Förderung des Kreislaufprinzips in der Textilindustrie ist für HUGO BOSS ein langfristiges Anliegen. Um dieses Ziel einer industrieweiten Veränderung dahingehend zu erreichen, ist eine Vielzahl an Innovation (beispielsweise in der Designphase oder bei der Veredlung von Rohstoffen) in den einzelnen Abschnitten der textilen Wertschöpfungskette notwendig. Dabei sind die Unternehmen auch dazu aufgefordert, das Bewusstsein ihrer Kunden für dieses Thema zu stärken.

HUGO BOSS hat in einem ersten Schritt Ziele in Bezug auf den Aktionspunkt 1 definiert. Sie bilden die Grundlage für eine sogenannte „Circular Design-Strategie“, die Wiederverwendung, ein Upcycling und ein Recycling ermöglicht: 

Ziel
1Bis 2020 wird HUGO BOSS zirkuläre Designprinzipien, die auf Branchenrichtlinien basieren, für alle HUGO BOSS Designbriefings ab der Frühjahr-/Sommerkollektion 2020 zugrunde legen.
2

Bis 2020 wird HUGO BOSS regelmäßig Schulungen über Zirkularität, Recycling und die Nutzung von nachhaltigen Materialien für alle Mitarbeiter, die im Design-, Entwicklungs- und Beschaffungsprozess involviert sind, durchführen.

3

Bis 2020 wird HUGO BOSS eine umfangreichedigitale Mediathek einrichten, die allen Mitarbeitern zugänglich ist und über folgendes informiert:

- Materialien und Textilfasern, die Recycling und Zirkularität ermöglichen.

- Färbe-, Verarbeitungs-, und Textilveredlungsverfahren, die Recycling und Zirkularität ermöglichen.

4

Bis 2020 werden HUGO BOSS Kunden Zugriff auf detailliertere Informationen haben, die ihnen bei der richtigen Pflege der Kleidungsstücke helfen, um eine höhere Langlebigkeit zu gewährleisten.



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