2. Mai 2013

Umsatzrückgang im Großhandelsbereich beeinflusst Ergebnisentwicklung von HUGO BOSS im ersten Quartal

Pressemitteilungen Finanzen

  • Erneut zweistellige Umsatzzuwächse im eigenen Einzelhandel
  • Konzernumsatz geht aufgrund zeitlicher Verschiebungen im Großhandelsbereich im Vergleich zum Vorjahr um 2% zurück
  • Gestiegene Rohertragsmarge kompensiert niedrigeren Umsatz und höhere operative Aufwendungen nur zum Teil
  • Positiver Ausblick für das Jahr 2013 bekräftigt

Metzingen, 2. Mai 2013. Das weiterhin anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld und die zeitliche Verschiebung von Produktauslieferungen an die Großhandelspartner haben die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des HUGO BOSS Konzerns im ersten Quartal gebremst. Das Unternehmen bekräftigt jedoch seine Wachstumsprognose für das Gesamtjahr.

„In den ersten Monaten des neuen Jahres war das Marktumfeld sehr herausfordernd“, so Claus-Dietrich Lahrs, Vorstandsvorsitzender der HUGO BOSS AG. „Das Großhandelsgeschäft wird sich jedoch im weiteren Jahresverlauf wieder besser entwickeln, so dass wir schon im zweiten Quartal auf unseren Wachstumskurs zurückkehren werden. Wir bestätigen daher unsere Umsatz- und Ergebnisziele für das Jahr 2013.“

Weiter zweistelliges Wachstum im konzerneigenen Einzelhandel

Der HUGO BOSS Konzern erzielte im ersten Quartal 2013 einen Umsatz in Höhe von 593 Mio. EUR. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr sowohl in Euro als auch in lokalen Währungen einem Rückgang um 2% (Q1 2012: 607 Mio. EUR). Die zeitliche Verschiebung von Produktauslieferungen aufgrund der Einführung des stärker saisonbezogenen Kollektionsrhythmus und der damit verbundenen wachsenden Bedeutung der hauptsächlich im zweiten Quartal ausgelieferten Sommerkollektion hatte dabei einen wesentlichen Einfluss auf die negative Entwicklung im Großhandelsbereich. Insgesamt lag der im Großhandel erwirtschaftete Umsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um 14% unter dem Vorjahr. Der eigene Einzelhandel (inklusive Outlets und Online-Einzelhandel) verzeichnete hingegen in lokalen Währungen einen Umsatzanstieg in Höhe von 15%. Auf vergleichbarer Fläche lag das Plus bei währungsbereinigt 2%. Das Netzwerk der eigenen Einzelhandelsgeschäfte wurde im ersten Quartal 2013 um netto 36 auf 876 Standorte ausgebaut (31. Dezember 2012: 840).

Regional gestaltete sich das Wachstum im ersten Quartal uneinheitlich. So lagen die Umsätze in Europa, wo der Großhandel weiter die wichtigste Vertriebsform ist, um 5% unter dem Niveau des Vorjahres. In der Region Amerika stieg der Umsatz unterstützt von einer weiterhin positiven Entwicklung in den USA in lokalen Währungen um 6%. Ein leichtes Wachstum in China führte in Asien zu einem Umsatzanstieg von 1% auf währungsbereinigter Basis.

Die Rohertragsmarge des Konzerns verbesserte sich um 80 Basispunkte auf 61,8%, was vor allem auf den Ausbau des eigenen Einzelhandels und die positive Entwicklung des Lizenzgeschäftes zurückzuführen war (Q1 2012: 61,0%). Höhere operative Aufwendungen, insbesondere aufgrund des fortgesetzten Ausbaus des eigenen Einzelhandels, führten zu einem Rückgang des EBITDA vor Sondereffekten um 11% auf 133 Mio. EUR (Q1 2012: 148 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge sank im ersten Quartal um 220 Basispunkte auf 22,3% (Q1 2012: 24,5%).

Vorratsrückgang unterstützt Verringerung des kurzfristigen operativen Nettovermögens

Die bilanziellen Kennzahlen haben sich abermals verbessert. Das kurzfristige operative Nettovermögen verringerte sich um 5% auf 454 Mio. EUR (31. März 2012: 476 Mio. EUR). Eine wichtige Rolle für diese Entwicklung spielte ein Abbau der Vorräte um 5% auf 400 Mio. EUR (31. März 2012: 422 Mio. EUR). Die Investitionen lagen im ersten Quartal 2013 mit 31 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau (Q1 2012: 15 Mio. EUR). Wesentlicher Treiber für den Anstieg waren Investitionen in das neue Liegewarenlager sowie den konzerneigenen Einzelhandel. Die Nettoverschuldung sank aufgrund des strikten Kapitalmanagements um 12% auf 124 Mio. EUR (31. März 2012: 141 Mio. EUR).

Ausblick für das Jahr 2013 bestätigt

HUGO BOSS erwartet weiterhin, im Jahr 2013 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich zu erzielen. Hierzu werden voraussichtlich alle Regionen beitragen. Im eigenen Einzelhandel rechnet der Konzern mit einem erneut zweistelligen Wachstum, während sich der Großhandelskanal ungefähr stabil entwickeln soll. Das eigene Einzelhandelsnetz soll ohne Berücksichtigung von Übernahmen um rund 50 neue Standorte erweitert werden. Die Investitionen werden im Jahr 2013 auf vergleichbarer Basis, ohne Berücksichtigung von Aufwendungen für das im Bau befindliche neue Liegewarenlager, über dem Vorjahresniveau liegen und sich vor allem auf die geplante Ausweitung und Renovierung des eigenen Einzelhandelsnetzes konzentrieren. Für das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereffekten) wird wie beim Umsatz ein Anstieg im hohen einstelligen Bereich erwartet.

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