HUGO BOSS PRIZE

Foto: David Heald © The Solomon R. Guggenheim Foundation
Seit 22 Jahren gibt uns der HUGO BOSS PRIZE die Möglichkeit, Künstler zu identifizieren und zu ehren, die die Landschaft der zeitgenössischen Kunst nachhaltig prägen. Wir sind dankbar für die inspirierende Unterstützung von HUGO BOSS bei diesem wichtigen Engagement.
Nancy Spector

Herausragende Kunst seit über zwei Jahrzehnten

Seit mittlerweile über 20 Jahren würdigt HUGO BOSS in Kooperation mit dem Solomon R. Guggenheim Guggenheim Museum und der Foundation zeitgenössische Künstler, deren Gesamtwerk einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der modernen Kunst leistet. 1996 wurde der Preis zum ersten Mal verliehen. In den zwei Jahrzehnten seit seiner Entstehung ist der HUGO BOSS PRIZE zu einer der weltweit anerkanntesten Würdigungen für die zeitgenössische Kunst geworden.

Die Verleihung der Auszeichnung, die mit 100.000 USD dotiert ist, findet alle zwei Jahre statt. Der Preisträger erhält zudem die Möglichkeit, sein Werk in einer Soloausstellung im renommierten Guggenheim Museum in New York zu zeigen. 

Die Gewinner der vergangenen Jahre zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus. Es werden keinerlei Bedingungen an Nationalität, Alter, Geschlecht oder die eingesetzte Kunstform gestellt. So schafft es der HUGO BOSS PRIZE, der Öffentlichkeit ein breites künstlerisches Spektrum näherzubringen. 

Aktuelle Preisträgerin

Kunstwerk: "Dunham II", 2017
Simone Leigh
Simone Leigh wurde 1967 in Chicago geboren und beschäftigt sich in Skulpturen, Installationen, Videokunst und Performance mit Feminismus und der afroamerikanischen Geschichte der USA. Die Jury honorierte Leigh unter anderem für ihre intensive Tätigkeit als Mentorin junger Künstlerinnen. Ihr Fokus auf die Erfahrungen schwarzer Frauen in Amerika inspiriere gleichzeitig durch seine Radikalität und Notwendigkeit in Zeiten eines bewegten politischen und gesellschaftlichen Klimas. Ihre Soloausstellung wird ab April 2019 im Guggenheim Museum zu sehen sein.

Historie der bisherigen Preisträger

1996 | Matthew Barney

Der amerikanische Künstler Matthew Barney wird weltweit für sein vielfältiges Werk beachtet, das Zeichnungen, Fotografien, Film, Skulptur und Performance umschließt. Seine Arbeit "The Cremaster Cycle" (1994 – 2002) gilt gemeinhin als einer der einfallsreichsten Filme des Avantgarde-Kinos.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 1996", Guggenheim Museum SoHo, New York, 19. Nov. 1996 - 16. Feb. 1997

1998 | Douglas Gordon

Der schottische Künstler beschäftigt sich in Installationen und Videos mit den Themen Identität, Erinnerung und Wahrnehmen. Er sprengt das traditionelle Format des Videos durch den simultanen Einsatz mehrerer Monitore und nutzt Zeitsprünge, um versteckte Details ans Licht zu bringen.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 1998", Guggenheim Museum SoHo, New York, 24. Juni - 20. Sept. 1998

2000 | Marjetica Potrč

Marjetica Potrč ist eine slowenische Künstlerin und Architektin, die den Bezug zwischen Gesellschaft und Architektur durch Kunstprojekte an den jeweiligen Orten untersucht. Sie beleuchtet die Art und Weise, wie wir zusammenleben, und betrachtet dabei Themen wie Nachhaltigkeit, Privatsphäre, Wassernutzung und Energieeffizienz.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2000: Marjetica Potrč", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 9. Feb. - 29. April 2001

2002 | Pierre Huyghe

Pierre Huyghe, geb. 1962 in Paris, ist bekannt für seine innovativen, großflächigen Mixed-Media-Kunstwerke aus Installationen und Videos, in denen er oft die Geheimnisse des Mensch-sein erforscht. Er gilt als einer der philosophischsten Künstler Frankreichs.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2002: Pierre Huyghe", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 24. Jan. - 4. Mai 2003

2004 | Rirkrit Tiravanija

In interaktiven Installationen ermutigt der Künstler sein Publikum dazu, in direkten Kontakt mit der modernen Kunst zu treten. So überwindet er die Barriere zwischen Kunst und Alltagsleben. In der Beschäftigung mit Themen wie Gemeinschaft und Erinnerung erkundet er vielfältige Materialien.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2004: Rirkrit Tiravanija", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 8. März - 11. Mai 2005

2006 | Tacita Dean

Nach einem Studium mit Schwerpunkt auf Malerei beschäftigt sich die englische Künstlerin heute primär mit dem Medium Film. Mit langen, kontemplativen Aufnahmen lenkt sie den Blick auf die poetischen Feinheiten des Alltagslebens.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2006: Tacita Dean", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 23. Feb. - 6. Juni 2007

2008 | Emily Jacir

Die palästinensische Künstlerin ist gleichzeitig Poetin, Filmemacherin und Aktivistin. Ihre kraftvollen Werke behandeln die Geschichte der Migration und beschäftigen sich auch mit Themen wie Widerstand und Exil.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2008: Emily Jacir", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 6. Feb. - 15. April 2009

2010 | Hans-Peter Feldmann

Der gebürtige Düsseldorfer gilt als maßgebend für die deutsche Konzeptkunst. Er widmet sich der Faszination des Sammelns und dokumentiert über die enzyklopädische Zusammenstellung kurioser Objekte und Geschichten Eigenheiten der modernen Kultur.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2010: Hans-Peter Feldmann", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 20. Mai - 2. Nov. 2011

2012 | Danh Vo

Danh Vo wurde in Vietnam geboren und wanderte als Kind mit seiner Familie nach Dänemark aus. Persönliche Erfahrungen prägen seine Auseinandersetzung mit Immigration, Identität, Heimat und kulturellem Austausch. Seine provokativen Installationen verwenden oft Archivmaterial wie Dokumente und Fotos, um dem Betrachter eindrückliche Erzählungen nahezubringen.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2012: Danh Vo, I M M U R 2", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 15. März - 27. Mai 2013

2014 | Paul Chan

Paul Chan wurde in Hongkong geboren und wuchs in Nebraska auf. In Video-Installationen, Animationen und Projektionskunstwerken konfrontiert er sein Publikum mit Betrachtungen zum politischem Klima, Gewalt, Pornographie und neuen Medien.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2014: Paul Chan, Nonprojections for New Lovers", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 6. März - 13. Mai 2015

2016 | Anicka Yi

Mit ihrer Arbeit untersucht die in Seoul geborene Künstlerin die Verzweigungen der Biologie und Politik sowohl in der digitalen als auch der physischen Welt. Mittels Konzepten und Techniken aus der wissenschaftlichen Forschung kreieren ihre Installationen lebhafte fiktive Szenarien, die Fragen zur menschlichen Psyche und der Funktionsweise unserer Gesellschaft aufwerfen.

Ausstellungsansicht: "The Hugo Boss Prize 2016: Anicka Yi, Life is cheap", Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21. April - 5. Juli 2017

Kultur im Überblick

Ausstellungen und Projekte

Kunstausstellungen zu fördern und damit den Dialog zu aktuellen Themen in der Gesellschaft anzuregen, ist fester Bestandteil unseres Engagements. Hierzu arbeitet HUGO BOSS mit renommierten Kunsthäusern weltweit zusammen.

HUGO BOSS ASIA ART Award

Mit diesem Kunstpreis fördert HUGO BOSS seit 2013 aufstrebende asiatische Künstler und gibt diesen eine Plattform für die Ausstellung ihrer Werke im Rockbund Art Museum in Shanghai.

Gesellschaftliches Engagement

Kunst und Mode sind eng miteinander verbunden. Deshalb engagiert sich HUGO BOSS auch dafür, jungen Menschen den Zugang zur Kunst zu eröffnen und ihre Kreativität zu fördern.