Michael Jackson & die Kunst

Unbestritten gilt Michael Jackson als eines der größten Talente der Popmusik. Wohl niemand hält so viele Rekorde wie er: für das mit 66 Millionen meistverkaufte Album der Welt "Thriller", für meisten Nr.-1-Singles eines männlichen Solokünstlers in den amerikanischen Charts oder für den höchstdotierten Plattenvertrag aller Zeiten. Dass er die Musikgeschichte nachhaltig beeinflusste, ist also klar. Doch wie sieht es mit seiner Wirkung auf die Kunst aus?

Bis heute ist Michael Jackson noch immer in der Popkultur präsent. Noch immer werden seine Alben verkauft, seine Musikvideos gesehen und seine Songs weltweit gespielt. 

Aber auch in anderen Bereichen der Kunst hat er die Gesellschaft geprägt. Tatsächlich heißt es von Michael Jackson, er sei die am häufigsten dargestellte kulturelle Persönlichkeit. Unzählige zeitgenössische Künstler ließen sich bis heute von seiner außergewöhnlichen und facettenreichen Persönlichkeit und seinem musikalischen Stil inspirieren.

Die Ausstellung "Michael Jackson: On the Wall" erforscht zum ersten Mal den besonderen Einfluss, den er auf die zeitgenössische Kunst bis heute hat. Gezeigt werden Werke von rund 50 Künstlern aus öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter einige, die eigens für die Ausstellung angefertigt wurden. Zu den Künstlern gehören Rita Ackermann, Graham Dolphin, Paul McCarthy, Mark Ryden, Yan Pei Ming und Andy Warhol.

Die Ausstellung stellt die Frage, warum Jackson  bis heute so wichtig für unsere kollektive Vorstellungskraft ist und warum sich so viele zeitgenössische Künstler von ihm inspirieren lassen. Viele Künstler wuchsen in den 1970ern, 80ern und 90ern auf und Jacksons Musik war für sie prägend. Andere haben eng mit ihm zusammengearbeitet. Sie alle eint die Faszination dafür, was Jackson war und was er erschaffen hat.
– Dr. Nicholas Cullinan, Direktor der National Portrait Gallery

Von Dolphin bis Warhol

Der erste Künstler, der Michael Jackson künstlerisch darstellte und damit kulturelle Weitsicht bewies, war Andy Warhol. 1982 setzte er das Bild des Popstars auf das Cover des Interview Magazine, das Warhol gegründet hatte. 1984 erschuf er ein weiteres Portrait, diesmal für das Cover des Time Magazine. Aber auch danach zeigen Warhols Werke noch Jacksons Konterfei, etwa die Siebdruck-Portraits, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Auch Graham Dolphin, ein zeitgenössischer britischer Künstler, greift Michael Jackson als künstlerisches Subjekt auf. Er nähert sich darüber den Themen Fankultur und Vergötterung. Bis heute hat Michael Jackson weltweit eine treue Fangemeinde, und seine nach 2009 erschienen Alben mit unveröffentlichtem Material verkauften sich ebenso gut wie die, an denen er zu Lebzeiten arbeitete. Die Faszination am King of Pop ist eben bis heute ungebrochen.

"Exquisite Terribleness in the Mangrove" by Todd Gray 2014. The collection of Aryn Drake-Lee Williams & Jesse Williams. Image courtesy of Meliksetian | Briggs, Los Angeles © Todd Gray

BOSS x Michael Jackson

Das Sponsoring der Ausstellung ist aber nicht die einzige Schnittstelle zwischen HUGO BOSS und Michael Jackson. Auf dem Cover des Albums "Thriller", der weltweit meistverkauften Platte aller Zeiten, ist Jackson in einem weißen Anzug zu sehen – einem Anzug der Marke BOSS. Anlässlich seines Geburtstags hat HUGO BOSS diesen legendären Anzug in einer limitierten Anzahl von 100 Exemplaren neu aufgelegt. Drei T-Shirts mit vom King of Pop inspirierten Motiven ergänzen die Kollektion. Eines davon entwarf der Künstler Graham Dolphin, dessen Werke in der Ausstellung zu sehen sind. Mehr Informationen dazu finden Sie im Onlinestore.

Weitere Ausstellungen und Projekte

© Vitra Design Museum, Photo: Thomas Dix
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