Allein einmal um die Welt - die Vendée Globe

Wer an dieser Extrem-Regatta teilnimmt, muss unter anderem zwei Dinge mitbringen: starke Nerven und einen eisernen Willen. Denn die Vendée Globe – auch „Everest des Segelns“ genannt – verlangt den Teilnehmenden viel ab: drei Monate allein auf hoher See, 28.000 Seemeilen einmal um die Welt bis zum Ziel, ohne Pausen und mit wenig Schlaf. Unter den Segelprofis, die sich in diesem Jahr für das Rennen qualifiziert hatten, war auch BOSS Markenbotschafter und Extremsegler Alex Thomson. Nur 19 Tage nach dem Startschuss des Rennens am 8. November musste Alex seine Teilnahme jedoch abbrechen. 

Alex Thomson muss das Rennen vorzeitig aufgeben

Die Vendée Globe 2020 ist auf dem besten Weg, das größte französische Sportereignis des Jahres zu werden – auch ohne den diesjährigen Favoriten Skipper Alex Thomson. Der Brite hatte sich nach einem fulminanten Start bereits früh deutlich von seinen Kontrahenten abgesetzt. Am 27. November, nur 19 Tage nach dem Start, musste er jedoch seine Teilnahme abbrechen, nachdem das Boot einen Schaden am Steuerbordruder erlitt.
 

Über das Rennen

Mit 33 Teilnehmenden ist ausgerechnet im schwierigsten Organisationsjahr dieses Rennens eine Rekordflotte unterwegs. Trotz Corona-Unwägbarkeiten. Bei der 9. Ausgabe sorgen sechs Soloseglerinnen für die bisher stärkste weibliche Beteiligung bei einer Vendée Globe.

Die Non-Stop-Regatta für Solosegler findet alle vier Jahre statt und führt – mit Start und Ziel in Les Sables d’Olonne, Frankreich – einmal um den Globus. Für die Teilnehmenden bedeutet die Vendée Globe einen Wettkampf unter extremen körperlichen und mentalen Bedingungen: Auf über 28.000 Seemeilen in drei Monaten kämpfen sie allein gegen die Naturgewalten. Es gilt starken Wind, heftige Wellen, unvorhersehbaren Seegang auf ihrem Weg zur Ziellinie zu überstehen. Elementare menschliche Bedürfnisse wie Essen und Schlafen müssen den Wettkampfbedingungen untergeordnet werden. Sogar die Fähigsten unter ihnen geraten beim Ringen um den Sieg an ihre Grenzen.

Seit die Vendée Globe 1989 ins Leben gerufen wurde, erreichten von den insgesamt 167 Teilnehmenden nur 89 das Ziel. Bislang konnten ausschließlich französische Segler das Rennen für sich entscheiden. 

 

 

Die Vendée Globe unterscheidet sich von allen anderen Segelrennen. Es geht nicht nur darum zu gewinnen, es geht darum zu überleben.“
Alex Thomson

Über Skipper Alex Thomson

Alex Thomson ist einer der erfahrensten Solo-Offshore-Segler. Im Alter von nur 25 Jahren gewann er als jüngster Skipper eine Weltumsegelung. Mit seinem Sieg beim „Clipper Round the World Race“ im Jahr 1998/1999, stellte er einen Rekord auf, den er bis heute hält. 2003 absolvierte Thomson ein spektakuläres Debüt in der Welt des Solosegelns, indem er den bestehenden Streckenweltrekord brach. Im Jahr 2008 erreichte er beim Barcelona World Race den zweiten Platz. 2013 belegte er bei der Vendée Globe den dritten und 2016 den zweiten Platz. In diesem Jahr hatte Thomson sich vorgenommen als erster britischer Skipper die legendäre Regatta zu gewinnen. 

Am 27. November 2020 erlitt das Boot einen Schaden am Steuerbordruder: das Aus für Alex und seine Teilnahme an der Vendée Globe. „Leider ist eine Reparatur nicht möglich. Wir akzeptieren daher, dass dies für uns das Ende des Rennens bedeutet.“ Er sei natürlich sehr enttäuscht, schrieb das Team auf den Social Media Kanälen. Mit dem noch verbleibenden Backbord-Ruder könne er das Boot aber sicher 1.800 Seemeilen nach Cape Town (Kap der guten Hoffnung) steuern.

Der aktuelle Stand bei der Vendee Globe mit allen Distanzen, Kursen und Bootsdaten kann jederzeit im Tracker mitverfolgt werden.

In Höchstform - körperlich & mental

Schwimmen, Radfahren, Gewichtheben – in Vorbereitung auf die Vendée Globe hat Alex Thomson ein rigoroses Trainingsprogramm absolviert. Von der gewonnenen Ausdauer, Koordinationsfähigkeit und Schnelligkeit wird viel abhängen. Dem Körper wird in der Zeit der Weltumseglung sehr viel abverlangt. Fast noch wichtiger als die physische Fitness, ist für Alex Thomson jedoch das mentale Training. Für den Umgang mit Isolation und Angst, hat Alex einen Katalog von mentalen Techniken entwickelt und verinnerlicht, die ihm während des Rennens helfen werden, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Auf dem Weg dahin geht es vor allem darum: durchhalten, Herausforderungen lösen, weitermachen. Für die meisten Seglerinnen und Seglern ist der Wettbewerb, neben der physischen, vor allem eine mentale Herausforderung.
Schwimmen, Radfahren, Gewichtheben – in Vorbereitung auf die Vendée Globe hat Alex Thomson ein rigoroses Trainingsprogramm absolviert. Von der gewonnenen Ausdauer, Koordinationsfähigkeit und Schnelligkeit wird viel abhängen. Dem Körper wird in der Zeit der Weltumseglung sehr viel abverlangt. Fast noch wichtiger als die physische Fitness, ist für Alex Thomson jedoch das mentale Training. Für den Umgang mit Isolation und Angst, hat Alex einen Katalog von mentalen Techniken entwickelt und verinnerlicht, die ihm während des Rennens helfen werden, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Auf dem Weg dahin geht es vor allem darum: durchhalten, Herausforderungen lösen, weitermachen. Für die meisten Seglerinnen und Seglern ist der Wettbewerb, neben der physischen, vor allem eine mentale Herausforderung.

HUGO BOSS & der Segelsport

Seit 2003 verbindet HUGO BOSS und Alex Thomson Racing eine enge Partnerschaft, die zu einer der längsten Kollaborationen in der Welt des Segelsports zählt. Erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit, Skipper Alex Thomson und seine „HUGO BOSS“.

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Im Segelsport lebt HUGO BOSS seit 2003 eine erfolgreiche und dynamische Partnerschaft mit dem britischen Alex Thomson Racing Segelteam

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