Lieferanten

HUGO BOSS fertigt weltweit
Etwa 20 % der gesamten Produkte von HUGO BOSS werden in eigenen Werken in Deutschland, Polen, der Türkei und Italien hergestellt. 80 % der Fertigwaren und ein Großteil der veredelten Rohware stammen von Lieferanten aus der ganzen Welt. Mit diesen Partnern arbeitet das Unternehmen zum Teil schon seit langem zusammen.

Unsere Lieferanten

Die Werke von HUGO BOSS befinden sich in Metzingen (Deutschland), Radom (Polen), Morrovalle (Italien) und Izmir (Türkei). Hier wird ein großer Teil des Produktangebots im Herren- und Damensegment hergestellt. In den eigenen Betrieben entsteht viel Wissen, beispielsweise zu Produktionstechnologien. Dieses Wissen an seine Partner und Lieferanten weiterzugeben ist wichtiger Bestandteil der Beschaffungsstrategie von HUGO BOSS.

Mit 80 % wird ein Großteil der Produkte von unabhängigen Lieferanten in Lohnfertigung hergestellt oder als Handelsware bezogen. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Partnerschaften sorgfältig auszuwählen. Hohe Qualität der Arbeit, gegenseitiges Vertrauen und Transparenz sind die Voraussetzung für die langfristigen strategischen Beziehungen, die HUGO BOSS anstrebt. Diese vertrauensvollen Partnerschaften ermöglichen es uns auch, all unsere Fertigwarenlieferanten mit den dazugehörigen Produktionsstätten offenzulegen. Unsere Lieferantenkarte umfasst alle 1st Tier Produktionsstätten, mit welchen HUGO BOSS plant, die Partnerschaft im Jahr 2018 fortzuführen (ausgenommen eigene Produktionsstätten). Diese Karte wird regelmäßig aktualisiert. Auf Grund dieser regelmäßigen Aktualisierung der Karte, weicht die hier ausgewiesene Anzahl der Lieferanten von der Zahl im Nachhaltigkeitsbericht ab.

Anzahl Lieferanten
Produktkategorie

Lieferantenliste

Regionale Verteilung des Beschaffungs- und Produktionsvolumens

Anteil in %

2
Amerika
12
Westeuropa
44
Osteuropa
4
Nordafrika
38
Asien
Stand
2018

Zusammenarbeit

Mit seinen strategischen Partnern arbeitet HUGO BOSS seit zehn oder mehr Jahren zusammen. Nur auf der Grundlage einer langfristigen, partnerschaftlichen Kooperation lassen sich gemeinsam Antworten auf soziale und ökologische Fragen finden.

Verifizierung neuer Partner

Neue Partner durchlaufen einen standardisierten, mehrstufigen Prozess, bevor sie in das HUGO BOSS Lieferantenportfolio aufgenommen werden können: 

  1. Fragenkataloge
    Potenzielle Lieferanten müssen allgemeine Informationen über ihre Geschäftstätigkeit, ihren Umgang mit Sozial- und Umweltthemen, die Einhaltung grundlegender Compliance-Regeln und Zoll-Bestimmungen offenlegen.
     
  2. Verträge
    Im zweiten Schritt müssen potentielle Partnern Verträge über die allgemeinen Einkaufs- und Produktionsbedingungen zustimmen. Dazu gehört unter anderem auch eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung der HUGO BOSS Sozialstandards und der Restricted Substances List.
     
  3. Verifizierung
    Bei potenziellen Fertigwarenlieferanten führt HUGO BOSS vor Ort ein Social Compliance Audit durch. Rohwarenlieferanten müssen eine Social Compliance Selbstauskunft abgeben. Zudem wird die Finanzstabilität des Lieferanten geprüft und das jeweilige Länderrisiko bewertet.

Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern

Nach der Aufnahme ins Portfolio arbeitet HUGO BOSS eng mit seinen Lieferanten zusammen. HUGO BOSS führt Trainings bei allen Lieferanten zu Sozialstandards und Chemikalienmanagement durch, um sie in der Umsetzung der hohen Standards zu unterstützen. Sollte in einem Sozialaudit offensichtlich werden, dass ein Partner die vereinbaren Standards nicht einhält, so entwickelt HUGO BOSS gemeinsam mit dem betroffenen Lieferanten einen sogenannten Corrective Action Plan. Dieser enthält Maßnahmen, die Mängel zu korrigieren. Weitere Informationen dazu finden sie in unserem Lieferanten-Factsheet.

HUGO BOSS setzt zudem Wert auf einen kontinuierlichen Austausch beispielsweise durch Veranstaltungen wie den Supplier Days, die HUGO BOSS jährlich an verschiedenen Standorten durchführt. Ziel der Supplier Days ist es, die Partner über relevante Zielsetzungen und Maßnahmen von HUGO BOSS zu informieren, gemeinsam Entwicklungen in der Lieferkette voranzutreiben und die Partnerschaft durch Austausch zu stärken. Darüber hinaus teilen externe Sprecher ihre Expertise zu relevanten aktuellen Themen wie beispielsweise Digitalisierung, um die Teilnehmer zur eigenen Weiterentwicklung anzuregen. Einsichten aus diesem Austausch gehen direkt in die Nachhaltigkeitsstrategie ein. So wurde beim Supplier Day 2017 in einem gemeinsamen Workshop die Mindestanforderungen für ein sogenanntes Governance Model definiert. Dieses stellt ein Rahmenwerk für Lieferanten hinsichtlich der eigenen Verantwortung in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte in ihrer Lieferkette dar und bietet die Grundlage für eine erhöhte Transparenz. Bis 2020 müssen alle strategischen Lieferanten von HUGO BOSS ein solches Governance Model für ihre Lieferkette umgesetzt haben.

 

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Weitere Informationen

Soziale Aspekte der Lieferkette

Gute soziale Bedingungen in der eigenen Lieferkette sicherzustellen, ist HUGO BOSS ein großes Anliegen. Alle Lieferanten verpflichten sich daher zur Einhaltung der HUGO BOSS Sozialstandards.

Umweltaspekte der Lieferkette

Umweltschutz ist für HUGO BOSS in allen Schritten der Produktions- und Lieferkette von zentraler Bedeutung. Deshalb arbeiten wir mit unseren Partnern gemeinsam an diesem Thema.

Berufliche Förderung

Bildung und Beruf sind die Grundlage dafür, an der Gesellschaft teilzunehmen. Deshalb engagiert sich HUGO BOSS in der beruflichen Förderung.