Tierwohl

Besondere Verantwortung für das Tierwohl
Viele Materialien, die HUGO BOSS für seine Produkte verwendet, sind tierischen Ursprungs – etwa Leder, Wolle und Daunen. Dadurch entsteht eine besondere Verantwortung für das Tierwohl. Das Unternehmen legt deshalb großen Wert darauf, anerkannte Vorgaben des Tier- und Artenschutzes einzuhalten. Tierversuche lehnt HUGO BOSS ebenso ab wie nicht artgerechte Tierzucht und -haltung. Das Unternehmen verzichtet auf den Gebrauch von Zuchtpelzen sowie exotische Ledersorten und nutzt ausschließlich Leder als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie.

HUGO BOSS hält sich streng an anerkannte Vorgaben des Tier- und Artenschutzes wie beispielsweise das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen schon seit vielen Jahren mit Tierschutzorganisationen, etwa mit People for the Ethical Treatment of Animals (PETA), um Verbesserungen im Tierschutz zu erreichen.

Nicht zuletzt bemüht sich HUGO BOSS, tierische Materialien durch Substitute zu ersetzen. Für diese Arbeit – beispielhaft für den HUGO Menswear Parka "Merat"– wurde HUGO BOSS 2017 mit dem Vegan Fashion Award von PETA Deutschland ausgezeichnet.

Vegan Fashion Award 2017
Parka Merat

Leder

  • Einsatz bei HUGO BOSS

    Wegen seiner luxuriösen Optik und der besonderen Widerstandsfähigkeit kommt Leder in vielen Produkten von HUGO BOSS zum Einsatz – zum Beispiel in Jacken, Schuhen, Taschen und Accessoires. 2017 machte Leder einen Anteil von 10 % aller verwendeten Materialien aus.

  • Tierschutz-Aspekte

    Wichtig sind Tierschutzaspekte wie eine artgerechte Haltung und der Erhalt der Artenvielfalt. Die Verwendung von Leder betrifft jedoch nicht nur das Tierwohl, sondern hat auch ökologische Aspekte, zum Beispiel im Gerbeprozess – lesen Sie mehr darüber unter nachhaltige Materialien.

  • Maßnahmen

    Seit Ende 2016 verzichtet HUGO BOSS auf den Gebrauch von Zuchtpelzen sowie auf exotische Ledersorten. Stattdessen werden ausschließlich Kuh-, Ziegen-, Schaf- und Büffelleder verwendet, die als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie entstehen.

    In ausgewählten Styles werden zudem vegane Imitate verwendet. 2017 erhielt HUGO BOSS dafür von der PETA den „Vegan Fashion Award“. Außerdem strebt das Unternehmen danach, innovative Alternativen in Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Startup-Unternehmen zu entwickeln und voranzutreiben: 2018 kam etwa eine limitierte Kollektion von Sneakern aus der natürlichen Piñatex®-Faser von Ananas Anam auf den Markt, die aus den Blättern der Ananas hergestellt wird.

     

Wolle

  • Einsatz bei HUGO BOSS

    HUGO BOSS verwendet hochwertige Wollsorten wie Merino oder Kaschmir für Strickwaren, Anzüge, Hosen und mehr. Das natürliche Material hat zahlreiche positive Eigenschaften: Es wirkt thermoregulierend, schmiegt sich weich an die Haut und ist besonders langlebig. 2017 machte Wolle einen Anteil von 16% aller verwendeten Materialien aus.

  • Tierschutz-Aspekte

    Für nachhaltige Wolle sind viele Aspekte wichtig – darunter eine artgerechte Tierhaltung, das schonende Scheren der Tiere sowie der Verzicht auf das schmerzhafte Mulesing-Verfahren.

  • Maßnahmen

    Noch in 2018 wird HUGO BOSS einen Leitfaden für die Beschaffung von nachhaltiger Wolle veröffentlichen. Bis 2020 soll außerdem den Anteil an mulesing-freier Wolle in den reinen Wollstrickprodukten der Kollektionen auf 90% gesteigert werden.

    Eine große Herausforderung ist dabei die Verfügbarkeit von nachhaltigen Wollsorten in ausreichender Menge und Qualität. Dennoch lag bereits in den Herbst/Winter Kollektionen 2017 der Anteil von mulesing-freier Wolle in reinen Wollstrickprodukten bei 88%, in reinen Wollsocken sogar bei 100%.

    Als weiterer Aspekt verzichtet HUGO BOSS komplett auf Angorawolle in Strickprodukten, da diese meist durch Prozeduren gewonnen wird, die für die Tiere sehr schmerzhaft sind.

Daune

  • Einsatz bei HUGO BOSS

    Die spezielle Art der Feder überzeugt durch seine thermoregulierenden Eigenschaften. Deshalb kommt sie bei HUGO BOSS vor allem im Bereich der Outerwear zum Einsatz. Daune machte 2017 einen Anteil von rund 1 % des verwendeten Materials aus.

  • Tierschutz-Aspekte

    Auch hier kommt es auf eine artgerechte Tierhaltung an. Eine besondere Problematik stellen Zwangsfütterung und schmerzhafter Lebendrupf dar.

  • Maßnahmen

    Seit den Herbst/Winter Kollektionen 2016 verwendet HUGO BOSS ausschließlich Daunen, die ohne Lebendrupf und Zwangsfütterung gewonnen werden und deren Ursprung zurückverfolgt werden kann. Außerdem greifen wir in vielen Styles auf hochwertige Wattierungen aus mindestens 60 % recyceltem Material zurück, zum Beispiel aus PET-Flaschen. Mehr Informationen finden Sie unter nachhaltige Materialien.

Aktuelle Themen

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Ideenwerkstatt für eine nachhaltigere Zukunft – HUGO BOSS beim FashionSustain Thinkathon