Gemeinsam Werte schaffen

Werte für die Zukunft schaffen

Nachhaltigkeit bedeutet für HUGO BOSS, faszinierende, hochwertige und innovative Produkte zu kreieren – und dabei Verantwortung für eine ethische Unternehmensführung zu übernehmen.

Die Nachhaltigkeitsziele, die aus diesem Verständnis hervorgehen, unterstützen die unternehmensweite Vision von HUGO BOSS, die begehrlichste Premium-Marke im Mode- und Lifestyle-Segment zu sein: 

  • Der Kunde von morgen wünscht sich Produkte von hoher Qualität, die verantwortungsvoll produziert wurden.
  • Wir erfüllen diese Erwartung nicht nur, sondern generieren darüber hinaus einen Mehrwert für den Kunden durch innovative Produkte.
  • Durch den Einsatz innovativer Technologien sichert HUGO BOSS seine Zukunftsfähigkeit.

Deshalb sind Qualität, Innovation und Verantwortung die Basis unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

  • Qualität

    Die Produkte von HUGO BOSS zeichnen sich durch eine hochwertige Materialauswahl und Verarbeitung aus. So können sie Kunden besonders lange nutzen.

    Dazu gehört auch, Geschäftspartner sorgfältig auszuwählen – und dies auf lange Sicht. In den langfristigen Beziehungen, die HUGO BOSS mit seinen Lieferanten pflegt, entwickeln sich beide Seiten zusammen weiter, woraus ein gemeinsames Werteverständnis entsteht, das die Qualität der Ergebnisse sichert.

    Die Produkte sind nicht nur beständig, sondern auch sicher. Dafür sorgt ein strenges Chemikalienmanagement: Alle Partner sind verpflichtet, die Restricted Substances List einzuhalten, mit der das Unternehmen strenge Höchstvorgaben zu in den Produkten enthaltenen Chemikalien macht. Ihre Einhaltung wird durch regelmäßige Produkttests sichergestellt.

  • Innovation

    HUGO BOSS betrachtet die Mitgestaltung der Zukunft als eine Selbstverständlichkeit. Deshalb arbeitet HUGO BOSS mit seinen Lieferanten und kreativen Partnern wie beispielsweise Start-Ups daran, innovative nachhaltige Prozesse und Materialien zu entwickeln. Um das zu erreichen, setzt das Unternehmen auf flexibles Vorgehen und agile Projektmethoden – durch neue Arbeitsweisen entstehen innovative Ideen.

    Damit stellt HUGO BOSS einerseits die eigene Zukunftsfähigkeit sicher und positioniert sich für ein langfristiges Bestehen am Markt. Andererseits entsteht durch die Einsparung von Abfall, Energie und Emissionen durch neue Technologien auch ein ökonomischer Vorteil.

  • Verantwortung

    HUGO BOSS wählt seine Partner sorgältig und verantwortungsvoll aus. Jeder neue Lieferant durchläuft einen klar definierten Onboarding-Prozess durch. Audits, Trainings und Maßnahmenpläne helfen den Partnern, sich stetig zu verbessern – die Grundlage für eine langfristige Kooperation.

    Auch Umweltauswirkungen und Tierwohl werden durch die Geschäftsaktivitäten von HUGO BOSS betroffen. Deshalb ist es in der Strategie fest verankert, nachhaltige Materialien zu verwenden, auf gefährliche Chemikalien zu verzichten und sich für eine artgerechte Tierzucht und -haltung einzusetzen.

    Auch hat HUGO BOSS eine Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter ebenso wie für die Gesellschaft. Ein sicheres Arbeitsumfeld und Möglichkeiten, sich ins Unternehmen einzubringen und stetig weiterzubilden, bestimmen den Arbeitsalltag bei HUGO BOSS. Auch an anderen Stellen unterstützt HUGO BOSS Entwicklungspotenzial. Mit Spenden für UNICEF-Bildungsprojekten, berufliche Förderprogramme und einem breiten Kultursponsoring nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr.

HUGO BOSS unterstützt die SDGs der UN

HUGO BOSS versteht Nachhaltigkeit als einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der dazu beiträgt, mit einem vorausschauenden Management von Chancen und Risiken den Erfolg des Unternehmens langfristig zu sichern. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt HUGO BOSS auf den Dialog und die Zusammenarbeit mit seinen Stakeholdern und orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Mit seinen Nachhaltigkeitsaktivitäten und -projekten leistet HUGO BOSS einen besonderen Beitrag zu den SDGs 4, 8, 12, 13 und 17.

SDG 4: Hochwertige Bildung

HUGO BOSS versteht sich als Teil der Gesellschaft. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen den Zugang zu hochwertiger Bildung bereits im jungen Alter zu unterstützen, gleichzeitig aber auch Weiterbildung zu fördern. Dabei engagieren wir uns unter anderem für UNICEF Bildungsinitiativen in Afrika und Bangladesch oder auch für den Wiedereinstieg von Frauen in das Berufsleben an unserem Standort in Izmir (Türkei).

SDG 8: Menschenwürdige Arbeit & Wirtschaftswachstum

Rund 143.000 Mitarbeiter von aktiven Fertigwarenlieferanten sind durch das umfassende HUGO BOSS Social Compliance Programm abgedeckt. Darüber hinaus engagiert sich HUGO BOSS in Initiativen für bessere Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, beispielsweise im Rahmen des Bündnises für nachhaltige Textilien.

SDG 12: Nachhaltiger Konsum & Produktion

HUGO BOSS arbeitet daran, kontinuierlich die Umweltauswirkungen seiner Produkte zu verringern. Heute bestehen zum Beispiel mindestens 60 % aller eingesetzten Wattierungen aus Recyclingmaterial. Bis 2025 sollen insgesamt 80 % der verwendeten Baumwolle aus nachhaltigem Anbau stammen.

SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

An eigenen Standorten setzt HUGO BOSS auf Ökostrom – dadurch werden circa 10.000 t CO2 eingespart. Nachhaltigkeit wird schon beim Bau berücksichtigt. Viele Gebäude des Unternehmens versorgen sich mit eigenen Photovoltaikanlagen. Sie generierten 2017 rund 640.000 kWh Strom.

SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Eine enge Zusammenarbeit mit Partnern ist die Voraussetzung dafür, dass HUGO BOSS seine Nachhaltigkeitsziele erreicht. Deshalb engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Initiativen und Verbänden, zum Beispiel der Better Cotton Initiative und der Leather Working Group.

Strategie & Umsetzung

Wesentlichkeitsanalyse

Die Wesentlichkeitsanalyse von HUGO BOSS wurde zuletzt 2017 umfassend aktualisiert, und wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen entlang der Wertschöpfungskette genau analysiert. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für unsere Nachhaltigkeitsstrategie.

Naturkapitalbewertung

Welche Unternehmensaktivitäten wirken sich wie auf die Umwelt aus? Antworten auf diese Frage liefert die Naturkapitalbewertung. Sie deckt Hotspots mit besonders starken Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf. Die Ergebnisse der Naturkapitalbewertung gehen direkt in die Wesentlichkeitsanalyse ein.

Stakeholder Dialog

HUGO BOSS legt großen Wert auf eine enge Kooperation mit seinen Stakeholdern, um Nachhaltigkeit fest in der Organisation zu verankern. Dafür engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Multi-Stakeholder-Initiativen und steht im ständigen Dialog mit seinen Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten.

Handlungsfelder & Ziele

Ein strategisches, gezieltes Vorgehen und eine klare Organisation – das kennzeichnet die Nachhaltigkeitsaktivitäten von HUGO BOSS. Das Unternehmen will sich fokussiert und sinnhaft engagieren. Dazu wurden sechs Handlungsfelder geschaffen, die sich auf ausgewählte Kernthemen konzentrieren.

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette

Global eingekaufte Rohstoffe, Partner, Lieferanten und Kunden auf der ganzen Welt und zahlreiche Waren und Produkte, die zwischen ihnen hin- und hergehen: Die Wertschöpfungskette von HUGO BOSS ist komplex – das Unternehmen strebt danach, sie von Anfang bis Ende nachhaltiger zu gestalten.

  1. Grundlage aller Produkte sind Rohmaterialien, zum Beispiel Baumwolle, Wolle und Leder. Am Anfang der Wertschöpfungskette steht deshalb ihre Beschaffung.
  2. Im nächsten Schritt werden Rohmaterialien in der Garn- und Stoffproduktion zu den Textilien verarbeitet, aus denen später die fertigen Produkte entstehen.
  3. In der Konfektion nehmen die Designs der Kollektionen Gestalt an: Textilien werden zugeschnitten und vernäht, Prototypen und Serienware hergestellt.
  4. Die Administration steuert und überwacht den reibungslosen Ablauf der Prozesse.
  5. In eigenen Einzelhandelsgeschäften oder über Partner findet zu guter Letzt der Verkauf der fertigen Ware statt.
  6. Die Logistik erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette und verknüpft Produktionsländer, Absatzmärkte und Kunden miteinander. Dazu gehört auch jeweils eine entsprechende Verpackung der Produkte.

Downloads

Beispiele für die Umsetzung unserer Strategie

Arbeitsbedingungen in Tamil Nadu verbessern

Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien unterstützt HUGO BOSS die Initiative für Tamil Nadu (Südindien), um durch gemeinsamen Dialog und gezielte Trainings die Arbeitsbedingungen in der dortigen Textilindustrie zu verbessern.

HUGO BOSS baut nachhaltig

Eigene Photovoltaikanlagen, Zeitschaltuhren und vollautomatisierte Lager, die Energie für Licht und Heizung sparen: Schon bei der Planung achtet HUGO BOSS darauf, dass Neubauten höchste Ansprüche an nachhaltige Architektur erfüllen.

Beruflicher Wiedereinstieg für Frauen in Izmir

Izmir in der Türkei ist der größte eigene Produktionsstandort. Deshalb ist es HUGO BOSS besonders wichtig, sich hier für die Gemeinschaft zu engagieren. Mit dem Förderprogramm Iskur unterstützt HUGO BOSS Frauen in Izmir beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.