Externe Kollaborationen

Die Innenperspektive reicht nicht aus
HUGO BOSS legt Wert auf Kooperationen mit Unternehmen und Organisationen, um durch gebündelte Expertise zusammen systematische Nachhaltigkeitsverbesserungen entlang der textilen Lieferkette zu erreichen. Aus diesem Grund engagiert sich HUGO BOSS in Initiativen und Organisationen, in denen zahlreiche Stakeholder aus zum Teil ganz unterschiedlichen Kontexten für gemeinsame Ziele arbeiten. Die größten Initiativen sind hier zusammengetragen.

In diesen Initiativen engagiert sich HUGO BOSS

  • Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh (ACCORD)

    HUGO BOSS ist Mitglied des Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh (ACCORD). Der Accord stellt eine unabhängige, rechtsverbindliche Vereinbarung zwischen Marken und Gewerkschaften dar, die sich für höhere Sicherheits- und Gesundheitsstandards, die Unterstützung von Arbeitnehmerrechten sowie eine erhöhte Transparenz in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch einsetzen.

  • Apparel and Footwear International RSL Management (AFIRM) Group

    Das Hauptanliegen von AFIRM ist es, global das Management von regulierten Stoffen in der Bekleidungs- und Schuhindustrie zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich die Initiative darauf, eine branchenweit gültige Restricted Substances List (RSL) zu definieren, die gefährliche Chemikalien aufführt. Sie wird ergänzt durch eine Sammlung von Best Practices und schließlich die Definition einer gemeinsamen Vorgehensweise. Die Einhaltung bestehender Gesetze gehört selbstverständlich dazu. HUGO BOSS engagiert sich in Arbeitsgruppen der Organisation und leistet so einen aktiven Beitrag zur Verbesserung des Umgangs mit Chemikalien in der Textilindustrie und im eigenen Unternehmen.

  • Better Cotton Initiative (BCI)

    HUGO BOSS ist Mitglied der Better Cotton Initiative (BCI), einer Non-Profit-Organisation, die die Verbesserung von Standards für eine nachhaltigere Baumwollproduktion weltweit unterstützt. Konkretes Ziel der BCI ist eine weltweite Transformation der Baumwollproduktion, in dem Better Cotton zum nachhaltigen Mainstream-Produkt wird. Dazu streben sie an, die globale Baumwollproduktion für die Menschen, die sie produzieren, besser zu machen, besser für die Umwelt, in der sie wächst, und besser für die Zukunft des Sektors. Better Cotton wird über ein Massenbilanzsystem beschafft und ist nicht physisch bis zum Endprodukt zurückzuverfolgen. Das System stellt jedoch sicher, dass die BCI-Landwirte der von den Mitgliedern nachgefragten Menge an Baumwolle entsprechend profitieren.

  • Bündnis für nachhaltige Textilien

    Nachhaltigere Lieferketten in der Textilindustrie sind das Ziel des Bündnisses für nachhaltige Textilien, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Leben gerufen wurde. HUGO BOSS trat dem Textilbündnis 2015 bei, um zusammen mit anderen Mitgliedern langfristig auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Beschaffungsländern hinzuwirken. Im Rahmen des Bündnis für nachhaltige Textilien engagiert sich HUGO BOSS seit 2017 auch in der Bündnisinitiative „Tamil Nadu“. Die Initiative will die Sozialstandards in Spinnereien und Textilfabriken der südindischen Region fördern und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung von Frauenrechten.

  • The Consumer Goods Forum (vormals GSCP)

    HUGO BOSS ist ein Kooperationspartner der Non-Profit-Organisation Global Social Compliance Program (GSCP) des Consumer Goods Forums. Im GSCP arbeiten Experten aus verschiedenen Sektoren zusammen – aus Einzelhandelsunternehmen, Marken, internationalen Organisationen, Forschungseinrichtungen und Regierungen –, um in sozialer und in ökologischer Hinsicht die Produktion von Konsumgegenständen zu verbessern. Dabei unterstützt HUGO BOSS insbesondere die Weiterentwicklung des GSCP „Open Source Environmental Module“, das zur Dokumentation und Verbesserung von Umweltbedingungen angewendet wird; genutzt wird es bei Partnern und Lieferanten weltweit zur Überprüfung ökologischer Mindestanforderungen.

  • CottonLeads

    Auch das CottonLeads Programm, initiiert von amerikanischen und australischen Unternehmen, setzt sich für eine nachhaltige Baumwollproduktion ein. Großen Wert legt das Programm darauf, dass die Lieferkette transparent nachvollziehbar ist und Best Practices für die nachhaltige Produktion gesammelt werden. HUGO BOSS nutzt die gewonnenen Erkenntnisse vor allem als wichtigen Bestandteil seiner Baumwollstrategie und zur Naturkapitalbewertung.

  • Cotton made in Africa

    HUGO BOSS unterstützt Cotton made in Africa (CmiA), eine Initiative der Aid by Trade Foundation. CmiA vermittelt kleinen Baumwollproduzenten Wissen über Anbaumethoden, die die Erträge und die Qualität der Baumwolle steigern und gleichzeitig ihre Gesundheit schützen sowie die Umwelt schonen.

  • Fair Labor Association (FLA)

    Internationale Standards sind eine wichtige Grundlage für faire Arbeitsbedingungen weltweit. Die FLA möchte die Rechte von Arbeitnehmern auf dieser Grundlage fördern und schützen. Als Multi-Stakeholder-Initiative verbindet sie Unternehmen, Organisationen der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Die FLA führt unabhängige Überprüfungen bei ausgewählten Lieferanten von HUGO BOSS durch und veröffentlicht die Ergebnisse auf ihrer Website. Zudem unterstützt HUGO BOSS durch die Teilnahme am Fair Compensation Work Plan der FLA Ansätze, die eine bessere Vergütung ermöglichen und neue branchenweite Standards entwickeln.

  • The Good Cashmere Standard

    2019 begann HUGO BOSS eine Zusammenarbeit mit der Aid by Trade Foundation zur Entwicklung des The Good Cashmere Standard. Ziel ist die Beschaffung verantwortungsvoll erzeugter Kaschmirfasern. Der Standard basiert auf dem Konzept der Fünf Freiheiten, das vom Farm Animal Welfare Committee zur Bewertung des Wohlbefindens von Nutztieren entwickelt wurde. Er definiert Anforderungen an das Tierwohl der zur Kaschmirproduktion gezüchteten und gehaltenen Ziegen. Außerdem beinhaltet er soziale und ökologische Kriterien für verantwortungsvoll erzeugte Kaschmirprodukte.

  • Leather Working Group (LWG)

    Ökologisch nachhaltige und umweltverträgliche Produktionsprozesse in der Lederindustrie zu fördern, ist kein leichtes Unterfangen. Die Leather Working Group (LWG), die von Lederherstellern, Marken und Einzelhändlern getragen wird, nimmt sich dieses Themas an. Sie bewertet die Arbeitsweise in Gerbereibetrieben und vergibt entsprechende Zertifikate. Dadurch wird die Transparenz erhöht und eine kontinuierliche Verbesserung ermöglicht.

  • Natural Capital Coalition (NCC)

    Die Naturkapitalbewertung ist für HUGO BOSS ein wichtiges Instrument, um die Umweltauswirkungen unserer Produkte und einzelner Produktionsschritte genau zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Seit 2015 besteht deshalb eine Kooperation mit der Natural Capital Coalition (NCC). In der NCC arbeiten unterschiedliche Parteien zusammen, was die Entwicklung eines standardisierten Ansatzes zur Bewertung von Naturkapital ermöglicht. HUGO BOSS nutzt das Verfahren insbesondere, um es einfacher zu machen, wichtige Themen und wirksame Umweltschutzmaßnahmen zu identifizieren und dann auch priorisiert umzusetzen.

  • Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC)

    Als Mitglied des ZDHC Roadmap to Zero Programme strebt HUGO BOSS an, entlang der globalen Wertschöpfungskette nachhaltigere Chemikalien einzusetzen und so die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Non-Profit-Organisation ZDHC hat das Ziel, beispielhafte Ansätze für die Nutzung und Vermeidung von Chemikalien in der globalen Textil- und Schuhwertschöpfungskette zu schaffen, um Arbeitnehmer, Verbraucher und die Umwelt noch besser zu schützen.

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