HUGO BOSS FOKUSSIERT SICH IM ERSTEN QUARTAL AUF UMSETZUNG VON CLAIM 5 TOUCHDOWN – AUSBLICK FÜR 2026 IN VOLATILEM UMFELD BESTÄTIGT

Metzingen, 5. Mai 2026

Geschäftsentwicklung Q1 2026

  • Umsatzrückgang von 6 %1 auf 905 Mio. EUR (Q1 2025: 999 Mio. EUR) spiegelt gezielte Refokussierung von Marken und Vertriebskanälen unter CLAIM 5 TOUCHDOWN wider
  • Entwicklung von BOSS (–3 %) und HUGO (–21 %) von gezielten Maßnahmen zur Stärkung des langfristigen Markenwerts beeinflusst
  • Umsatzentwicklung in EMEA (–8 %) und Amerika (–5 %) spiegelt Umsetzung strategischer Maßnahmen wider; Asien/Pazifik kehrt auf Wachstumskurs zurück (+1 %)
  • Einzelhandel (–3 %) und Großhandel (–10 %) reflektieren Fokus auf Distribution Excellence, einschließlich selektiverer Sortimente und Optimierung des Partnernetzwerks
  • Bruttomarge verbessert sich um 110 Basispunkte auf 62,5 %, vor allem durch Effizienz­steigerungen in der Beschaffung
  • Operative Aufwendungen sinken um 4 % aufgrund geringerer Vertriebs- und Marketing­aufwendungen
  • EBIT beträgt 35 Mio. EUR und entspricht einer EBIT‑Marge von 3,9 % (Q1 2025: 61 Mio. EUR; 6,1 %); Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,24 EUR (Q1 2025: 0,51 EUR).
  • Free Cashflow vor Leasingverhältnissen steigt deutlich auf 33 Mio. EUR (Q1 2025: –66 Mio. EUR), unterstützt durch Abbau der Vorratsposition (–13 % gegenüber Vorjahr)

Ausblick 2026

  • 2026 markiert gezielte Refokussierung unter CLAIM 5 TOUCHDOWN, um BOSS und HUGO weiter aufzuwerten und die Basis für nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen
  • Strategischer Fokus auf Marken-, Vertriebs- und operativer Exzellenz zur weiteren Stärkung der Qualität des Geschäfts
  • Makroökonomisches und geopolitisches Umfeld bleibt volatil; jüngste Entwicklungen im Nahen Osten erhöhen Unsicherheit zusätzlich
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2026 bestätigt: Währungsbereinigter Rückgang des Konzernum­satzes im mittleren bis hohen einstelligen Bereich erwartet; EBIT wird voraussichtlich zwischen 300 und 350 Mio. EUR liegen

1Sämtliche umsatzbezogenen Wachstumsraten sind währungsbereinigt

Daniel Grieder, Vorstandsvorsitzender von HUGO BOSS: „Nach unserem erfolgreichen Schluss­quartal im Jahr 2025 sind wir mit einer klaren Roadmap in das neue Jahr gestartet. Allerdings ist das Marktumfeld im Laufe des ersten Quartals infolge der jüngsten Entwick­lungen im Nahen Osten herausfordernder geworden. Vor diesem Hintergrund haben wir uns konsequent auf das konzentriert, was wir beeinflussen können, und sind entschlossen in die Umsetzungsphase von CLAIM 5 TOUCHDOWN gestartet. Wir haben spürbare Fortschritte bei der gezielten Refo­kussierung unserer Marken und Vertriebskanäle erzielt, einschließlich der Straffung unserer Produktsortimente und der weiteren Schärfung unserer globalen Vertriebs­präsenz. Diese gezielten Maßnahmen schlagen sich wie erwartet in unserer Umsatzentwick­lung nieder. Sie markieren die ersten konkreten Schritte, um unser Geschäftsmodell strukturell zu schärfen und die langfristige Ertragsqualität zu stärken.

Gleichzeitig haben wir weiterhin in den Wert und die Relevanz unserer Marken investiert. Die BOSS Fashion Show in Mailand und der Launch unserer Frühjahr/Sommer 2026-Kollektionen sind bei den Konsumenten auf hohe Resonanz gestoßen. Parallel dazu haben wir dank Effizienz­gewinnen in der Beschaffung und einer disziplinierten Preispolitik eine deutliche Verbesserung der Bruttomarge erzielt, und zeitgleich die Kostendisziplin im gesamten Unternehmen beibehalten.

Vor dem Hintergrund unserer Entwicklung im ersten Quartal bestätigen wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2026. In einem zunehmend herausfordernden externen Umfeld bleiben wir fest auf die Umsetzung unserer Strategie fokussiert und steuern das Geschäft mit Flexibilität und Disziplin. Unsere klare Ausrichtung im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN und unser konsequenter Fokus auf Profitabilität und Cash‑Generierung unterstreichen unsere Überzeu­gung, langfristigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen.”

 

CLAIM 5 TOUCHDOWN – Update zur Strategieumsetzung

Brand Excellence

  • Die Markenrelevanz von BOSS und HUGO wurde im ersten Quartal durch Marketingin­vestitionen in Höhe von 7,3 % des Umsatzes weiter unter­stützt. Ein zentrales High­light war die BOSS Fashion Show in Mailand, die BOSS während der Mailänder Mode­woche unter den zehn aufmerksamkeitsstärksten Marken platzierte.
  • Zudem begleitete BOSS die dritte „BOSS by BECKHAM“-Kollektion mit exklusiven Aktivie­rungen in Berlin – darunter im BOSS Store Kurfürstendamm sowie mit einem speziellen Pop‑up im KaDeWe – und erzielte damit hohe Resonanz in den sozialen Medien.
  • Darüber hinaus brachten beide Marken ihre Frühjahr/Sommer 2026-Kollektionen auf den Markt. Bei HUGO wurde der Launch durch eine gezielte Kampagne mit dem neuen Markenclaim „Red Means GO“ unterstützt.
  • Mit zwei eigenständigen Geschäftsbereichen für Menswear und Womenswear hat HUGO BOSS eine neue Organisationsstruktur eingeführt, die geschlechterspezifische Expertise stärkt und einen wichtigen Meilenstein in der fortschreitenden Refokussierung von BOSS Womenswear und HUGO markiert.

Distribution Excellence

  • Die Markenloyalität wurde im ersten Quartal weiter gestärkt: Die globale Mitgliederbasis wuchs im Jahresvergleich um rund 20 % auf fast 14 Millionen.
  • Der anhaltende Fokus auf Vertriebsqualität unterstützte die zugrunde liegende Entwick­lung im Einzelhandel: Auf vergleichbarer Fläche lagen die stationären Umsätze lediglich 2 % unter dem Vorjahresniveau.
  • Im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN hat HUGO BOSS gezielte Maßnahmen zur Stei­gerung der Flächenproduktivität umgesetzt. Dazu zählt unter anderem die anhaltende Optimierung des globalen Vertriebsnetzwerks, was sich in der Schließung von netto 15 frei­stehenden Stores widerspiegelt, überwiegend im Zuge auslaufender Mietverträge.

Operational Excellence

  • Effizienzsteigerungen in der Beschaffung sowie gezielte Preisanpassungen führten zu einem Anstieg der Bruttomarge um 110 Basispunkte auf 62,5 %. Unterstützt wurde dies durch die fortgesetzte Optimierung der Frachtarten, was in einer weiteren Reduzierung des Luftfrachtanteils resultierte.
  • Die Vorräte lagen mit 22,0 % des Konzernumsatzes um 310 Basispunkte unter dem Vorjahres­niveau. Dies unterstreicht das disziplinierte und gezielte Vorratsmanagement des Unternehmens.
  • Der Free Cashflow vor Leasingverhältnissen stieg deutlich auf 33 Mio. EUR, angetrieben von Verbesserungen beim kurzfristigen operativen Nettovermögen und anhaltender Effizienz bei den Investitionen, die sich auf 3,2 % des Umsatzes beliefen.

Q1 Umsatzentwicklung

  • Im ersten Quartal 2026 ist HUGO BOSS in die Umsetzungsphase seiner Strategie CLAIM 5 TOUCHDOWN gestartet. In diesem Zusammenhang setzte das Unternehmen wichtige strategische Maßnahmen um, einschließlich solcher zur langfristigen Stärkung des Marken­werts von BOSS und HUGO sowie zur weiteren Straffung der Produktsortimente und Verbesserung der Vertriebsqualität über sämtliche Kanäle hinweg.
  • Die makroökonomische und geopolitische Volatilität blieb im Dreimonatszeitraum er­höht. Während die globale Verbraucherstimmung das gesamte Quartal über gedämpft blieb, führte der Konflikt im Nahen Osten ab März zu einem spürbaren Rückgang der Kunden­frequenz in der Region. Dies wirkte sich im ersten Quartal mit rund 1 % negativ auf den Konzernumsatz aus.
  • Vor diesem Hintergrund ging der Konzernumsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um 6 % zurück. In Konzernwährung belief sich der Umsatzrückgang auf 9 % und lag damit bei 905 Mio. EUR (Q1 2025: 999 Mio. EUR), was negative Währungseffekte widerspiegelt.

Q1 Umsatzentwicklung nach Marken

  • Die Umsätze von BOSS lagen im ersten Quartal währungsbereinigt um 3 % unter dem Vorjahr. Während wichtige Markeninitiativen die allgemeine Dynamik der Marke weiterhin unterstützten, wurde die Entwicklung maßgeblich von strategischen Maßnahmen zur Stär­kung des langfristigen Markenwertes geprägt, insbesondere im Bereich Womenswear. Gleichzeitig zeigte sich die Menswear im Quartal widerstandsfähiger, angetrieben von auf Casualwear ausgerichteten Sortimenten.
  • Bei HUGO lagen die währungsbereinigten Umsätze um 21 % unter dem Vorjahr. Diese Ent­wicklung spiegelt die fortgesetzte strategische Neuausrichtung der Marke im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN wider – mit einem klaren Fokus auf die Schärfung der Mar­kenidentität rund um Contemporary Tailoring. In diesem Zusammenhang strafft HUGO sein Produktangebot in einer übergreifenden Markenlinie und sorgt so für ein fokussiertes, konsistentes Sortiment über alle Trageanlässe hinweg.

Q1 Umsatzentwicklung nach Regionen

  • In EMEA gingen die währungsbereinigten Umsätze im ersten Quartal um 8 % zurück, mit vergleichbaren Entwicklungen in Kernmärkten wie Deutschland, Frankreich und dem Ver­einigten Königreich. Dies reflektiert die weiterhin verhaltene Konsumentenstimmung sowie erste Fortschritte bei der Umsetzung gezielter Maßnahmen zur Erhöhung der Vertriebs­qualität. Trotz eines soliden Jahresstarts verzeichnete der Nahe Osten einen Umsatz­rückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, bedingt durch einen deutlichen Rückgang der Kundenfrequenz im März infolge geopolitischer Entwicklungen.
  • In Amerika lag der währungsbereinigte Umsatz um 5 % unter dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf einen mittleren einstelligen Umsatzrückgang im US‑Markt im Zuge der Umsetzung von CLAIM 5 TOUCHDOWN zurückzuführen. Gleichzeitig gingen auch die Umsätze in Lateinamerika leicht zurück.
  • Asien/Pazifik verzeichnete im ersten Quartal ein leichtes währungsbereinigtes Plus von 1 %. Treiber waren die Rückkehr zu Wachstum in China sowie weitere Umsatz­verbesserungen in Südostasien & Pazifik, die durch eine robuste Entwicklung in Japan gestützt wurden.
  • Die Umsätze im Lizenzgeschäft lagen auf Vorjahresniveau, was auf die stabile Entwicklung im Duftsegment zurückzuführen ist.

Q1 Umsatzentwicklung nach Vertriebskanälen

  • Im konzerneigenen Einzelhandel (einschließlich stationärer und eigenständig betriebener digitaler Kundenkontaktpunkte) lagen die Umsätze währungsbereinigt um 3 % unter dem Vorjahr. Dies ist in erster Linie auf die anhaltend verhaltene Kundenfrequenz sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf eine weitere Optimierung des Vertriebs­netzwerks zurückzuführen, was auch die Schließung ausgewählter Verkaufspunkte ein­schließt. Folglich erwiesen sich die stationären Umsätze auf vergleichbarer Fläche mit einem Rückgang von 2 % als etwas widerstandsfähiger. Die über eigene digitale Kanäle (hugoboss.com und Online‑Concessions) erzielten Umsätze gingen währungsbereinigt um 5 % auf 72 Mio. EUR zurück (Q1 2025: 78 Mio. EUR). Diese Entwicklung reflektiert den strate­gischen Fokus des Unternehmens auf die Priorisierung von Vollpreisumsätzen im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN.
  • Im Großhandel (einschließlich stationärem und digitalem Großhandel) gingen die wäh­rungsbereinigten Umsätze um 10 % zurück. Dies spiegelt den strategischen Fokus auf die Erhöhung der Vertriebsqualität durch einen selektiveren Partner‑ und Sortimentsan­satz, sowie ein insgesamt zurückhaltenderes Bestellverhalten wider. Zusätzlich wurde die Ent­wicklung durch die zeitliche Verschiebung von Auslieferungen im Umfang von rund 20 Mio. EUR vom ersten Quartal 2026 in das vierte Quartal 2025 belastet.

Q1 Ergebnisentwicklung

  • Die Bruttomarge verbesserte sich im ersten Quartal 2026 um 110 Basispunkte auf 62,5 %. Diese Entwicklung wurde vor allem durch Effizienzsteigerungen in der Beschaffung und gezielte Preisanpassungen getragen. Zusätzlich sorgte ein vorteilhafter Vertriebskanalmix für leichten Rückenwind.
  • Im ersten Quartal 2026 erzielte HUGO BOSS wei­tere Effizienzsteigerungen in sämtlichen Unternehmensbereichen. In der Folge lagen die operativen Aufwendungen um 4 % unter dem Vorjahresniveau. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die operativen Aufwendungen angesichts geringerer Umsätze um 330 Basispunkte.
  • Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen um 7 % unter dem Vorjahresniveau und spiegeln das fokussierte Kostenmanagement im Dreimonatszeitraum wider. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen sie hingegen um 120 Basispunkte auf 45,3 % (Q1 2025: 44,2 %). Dabei sanken die Aufwendungen für das eigene Einzelhandelsgeschäft um 9 % auf 215 Mio. EUR und entsprachen damit 23,8 % des Konzernumsatzes (Q1 2025: 237 Mio. EUR; 23,8 %). Dies reflektiert vor allem eine strukturelle Verbesserung der Kostenbasis im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung der Kundenfrequenz. Die Marketinginvestitionen lagen 15 % unter dem Vorjahreswert und beliefen sich auf 66 Mio. EUR (Q1 2025: 79 Mio. EUR). Während HUGO BOSS die Markenbegehrlichkeit durch zentrale Initiativen – darunter wichtige Kampagnen und Events im Dreimonats­zeitraum – weiter stärkte, spiegeln die geringeren Marketingaufwendungen vor allem eine gesteigerte Marketingeffektivität sowie eine ausgewogenere Verteilung auf das Gesamtjahr wider. In der Folge beliefen sich die Marketinginvestitionen auf 7,3 % des Konzernumsatzes (Q1 2025: 7,9 %).
  • Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 8 %. Dies ist insbesondere auf eine besonders niedrige Vergleichsbasis im Vorjahr sowie auf fortlaufende Investitionen in den digitalen Bereich zurückzuführen. Die zugrunde liegende Kostendisziplin blieb hingegen unverändert. Im Verhältnis zum Umsatz beliefen sich die Verwaltungs­aufwendungen auf 13,2 % (Q1 2025: 11,1 %).
  • Folglich ging das operative Ergebnis (EBIT) um 42 % zurück und belief sich im ersten Quartal 2026 auf 35 Mio. EUR. Somit verringerte sich die EBIT-Marge um 220 Basispunkte auf 3,9 %, da die Verbesserungen bei der Bruttomarge durch den relativen Anstieg der operativen Aufwendungen mehr als ausgeglichen wurden.
  • Das Konzernergebnis belief sich im ersten Quartal folglich auf 18 Mio. EUR und lag damit um 51 % unter dem Vorjahreswert. Das auf die Anteilseigner entfallende Konzern­ergebnis verringerte sich um 52 % auf 17 Mio. EUR, was zu einem Ergebnis je Aktie von 0,24 EUR führte.

Kurzfristiges operatives Nettovermögen

  • Das kurzfristige operative Nettovermögen (TNWC) lag währungsbereinigt um 10 % unter dem Vorjahresniveau, was vor allem auf eine geringere Vorratsposition zurückzuführen ist. Diese lag währungsbereinigt um 13 % unter dem Vorjahr. Im Verhältnis zum Umsatz belie­fen sich die Vorräte auf 22,0 % und lagen damit ebenfalls deutlich unter dem Vor­jahres­wert (31. März 2025: 25,1 %). Dies unterstreicht den disziplinierten und zielgerichteten Ansatz des Unternehmens zur Optimierung der Vorrats­position. Der gleitende Durchschnitt des TNWC im Verhältnis zum Umsatz auf Basis der letzten vier Quartale belief sich auf 19,8 % (31. März 2025: 19,7 %).

Ausblick

  • Für HUGO BOSS stellt das Geschäftsjahr 2026 einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu langfristig profitablem Wachstum dar. Im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN steht 2026 ganz im Zeichen der konsequenten Umsetzung gezielter Maßnahmen zur Refokussie­rung der Marken und Vertriebskanäle. Dadurch sollen BOSS und HUGO weiter aufgewertet und ihre langfristige Positionierung gefestigt werden.
  • Gleichzeitig bleibt das Unternehmen angesichts des makroökonomischen und geo­politischen Umfelds wachsam, das weiterhin von erhöhter Volatilität geprägt ist. Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten sorgen für zusätzliche Unsicherheit und führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der regionalen Nachfrage und Einzelhandelsaktivitäten in der Branche. Das Unternehmen beobachtet die Situation sowie die darüberhinaus­gehenden Folgen für das globale Konsumklima sehr genau. Im Geschäftsjahr 2025 entfielen rund 3 % des Konzernumsatzes auf den Nahen Osten.
  • Vor diesem Hintergrund wird das Management weiterhin Profitabilität, Cash-Generierung, eine disziplinierte Steuerung der Vorräte sowie Flexibilität gegenüber kurzfristigem Umsatzwachstum priorisieren.  
  • Angesichts der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal bestätigt HUGO BOSS seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026.
  • Angesichts der gezielten Refokussierung der Marken und Vertriebskanäle erwartet HUGO BOSS für 2026 einen währungsbereinigten Rückgang des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich (2025: 4.270 Mio. EUR). Währungseffekte dürften sich moderat negativ auf den Umsatz in Konzernwährung auswirken.
  • Entsprechend der erwarteten rückläufigen Umsatzentwicklung wird für 2026 mit einem EBIT zwischen 300 Mio. EUR und 350 Mio. EUR gerechnet (2025: 391 Mio. EUR). Während angestrebte Verbesserungen der Bruttomarge und eine anhaltende Kosten­disziplin die Ergebnisentwicklung unterstützen sollten, wird angesichts geringerer Umsätze für 2026 ein relativer Anstieg der operativen Aufwendungen erwartet.
  • Für das Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass sich das TNWC in etwa am oberen Ende des in CLAIM 5 TOUCHDOWN definierten mittelfristigen Zielkorridors von 18 % bis 20 % des Konzernumsatzes bewegen wird.
  • Gleichzeitig dürfte sich das Investitionsniveau weiter normalisieren. Für 2026 wird erwartet, dass die Investitionsintensität am oberen Ende der mittelfristigen Zielspanne von 3 % bis 4 % des Konzernumsatzes liegen wird (2025: 4,6 %).
  • Der Ausblick unterliegt anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicher­heiten sowie der weiteren Entwicklung des globalen Konsumklimas.
  • Weitere Informationen zum Ausblick für das Jahr 2026 sind dem Geschäftsbericht 2025 zu entnehmen.

Finanzkalender und Kontakte

21. Mai 2026
Hauptversammlung

4. August 2026
Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 & Halbjahresfinanzbericht 2026

3. November 2026
Ergebnisse des dritten Quartals 2026
 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Media Relations
Carolin Westermann
Senior Vice President Global Corporate Communications
Telefon: +49 7123 94-86321
E-Mail: carolin_westermann@hugoboss.com

Investor Relations
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