Strategie

Erhöhung der Strahlkraft und Begehrlichkeit unserer Marken

HUGO BOSS hat die Vision, die begehrlichste Fashion- und Lifestyle-Marke im Premiumbereich des globalen Bekleidungsmarktes zu sein. Das Unternehmen ist überzeugt, dass die Begehrlichkeit seiner beiden Marken, BOSS und HUGO, der wichtigste Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg ist. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzt HUGO BOSS folglich vor allem auf Personalisierung und Schnelligkeit. Mit einer Vielzahl strategischer Initiativen aus Marken-, Vertriebs- und operativer Sicht möchte HUGO BOSS die Begehrlichkeit seiner Marken BOSS und HUGO nachhaltig erhöhen. Mehr Informationen zur Zweimarkenstrategie.

  • Personalisierung: Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren seinen Fokus auf personalisierte Angebote und Services weiter ausbauen. Mit einer individuelleren Kundenansprache und einer Aufwertung des Einkaufserlebnisses soll die Kundenzufriedenheit nachhaltig gesteigert werden. Grundlage bilden dabei das globale Storenetzwerk, das zentrale Kundenbeziehungsmanagement und die langjährige Erfahrung von HUGO BOSS in der Maßkonfektion. Zudem hat das Unternehmen beispielsweise mit der Einführung von „BOSS Made for Me“ sein personalisiertes Produktangebot erweitert. BOSS Anzüge, Casualwear-Produkte wie Jacken und Sneaker lassen sich im Rahmen des Angebots individuell an die Wünsche der Kunden anpassen.  Auch die Marke HUGO bietet seinen Kunden mitunter Möglichkeiten zur Personalisierung von Produkten in Form von personalisierten T-Shirts und Pullovern die mit individuellen, spiegelverkehrten Schriftzüge versehen werden können.
  • Schnelligkeit: HUGO BOSS wird seine zentralen Geschäftsprozesse weiter beschleunigen und so künftig deutlich agiler gestalten. Das Unternehmen wird damit künftig noch schneller und flexibler auf die Wünsche seiner Kunden und auf neue Markttrends reagieren können. Besondere Bedeutung kommt dabei der weiteren Digitalisierung des Geschäftsmodells zu. Die damit verbundenen Potenziale sollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette genutzt werden. Beispielsweise ermöglicht die fortschreitende Digitalisierung der Produktentwicklung eine weitere Verkürzung der Entwicklungszeiten. Beim Vertrieb der HUGO Kollektionen an Großhandelspartner setzt das Unternehmen zudem bereits heute auf einen digitalen Showroom. Dieser soll den Handelspartnern eine flexible, unkomplizierte und schnelle Alternative zum klassischen Bestellvorgang bieten.

 

Fokus auf vier strategische Wachstumstreiber

HUGO BOSS hat vier strategische Wachstumstreiber identifiziert, deren konsequente Umsetzung maßgeblich zum zukünftigen Wachstum des Unternehmens beitragen soll.

Ausschöpfen des Potenzials im Onlinegeschäft
Große Wachstumschancen sieht dasUnternehmen im Ausbau seines Onlinegeschäfts. Dieser Vertriebskanal soll in den kommenden Jahren mit einem deutlich überproportionalen Wachstum zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen. Dazu fokussiert das Unternehmen die Ausweitung   des Konzessionsmodells auf das Onlinegeschäft sowie das Ausschöpfen des Potenzials im eigenen Onlinestore hugoboss.com. Bis 2022 plant der Konzern in etwa eine Vervierfachung des Umsatzes im eigenen Onlinegeschäft (Basisjahr 2018: 110 Mio. EUR).

Steigerung der Flächenproduktivität
HUGO BOSS strebt an, seinen Umsatz pro Quadratmeter bis zum Jahr 2022 um durchschnittlich 4 % pro Jahr zu steigern (Basisjahr 2018: 10.700 EUR pro Quadratmeter). Dazu sollen die kontinuierliche Optimierung des weltweiten Einzelhandelsnetzwerks und die weitere Aufwertung des Einkaufserlebnisses maßgeblich beitragen. Bei der Optimierung des Storenetzwerks kommt vor allem der konsequenten Renovierung bestehender BOSS Stores mit dem jüngsten Storekonzept eine wichtige Bedeutung zu. Daneben strebt der Konzern an, seine globale Distribution mit selektiven Neueröffnungen auszubauen.

Ausschöpfen des Wachstumspotenzials in Asien
HUGO BOSS ist überzeugt, dass seine Marken insbesondere in Asien noch erhebliches Wachstumspotenzial haben. Der Umsatzanteil der Region Asien/Pazifik soll bis zum Jahr 2022 auf etwa 20 % steigen (Basisjahr 2018: 15 %). Dem chinesischen Konsumenten kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu. So sieht das Unternehmen insbesondere auf dem chinesischen Festland Potenzial, in den kommenden Jahren weitere Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen. Daneben soll vor allem das Onlinegeschäft in China zum überproportionalen Wachstum der Region beitragen.

Stärkung der Marke HUGO im Contemporary-Fashion-Segment
Großes Potenzial sieht das Unternehmen für die Marke HUGO. Der Fokus auf das dynamische Contemporary-Fashion-Segment, das bereits in den vergangenen Jahren höhere Wachstumsraten als etwa die klassische Konfektion erzielt hat, soll in den kommenden Jahren zu überproportionalem Wachstum beitragen. Das Potenzial der Marke im Bereich der Casualwear soll dabei voll ausgeschöpft werden. Zudem werden weitere HUGO Stores mit eigenem Storekonzept selektiv eröffnet. Zur Steigerung der Bekanntheit werden auch künftig Partnerschaften mit Markenbotschaftern und Influencern sowie ein unverändert starker Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten der Marke beitragen.

Mittelfristige Steigerung der Profitabilität

Stärker als der Umsatz soll in den kommenden Jahren das operative Ergebnis (EBIT) steigen. Das Unternehmen hat sich folglich zum Ziel gesetzt, die EBIT-Marge mittelfristig deutlich zu verbessern. Hierzu sollen sowohl eine verbesserte Rohertragsmarge als auch ein konzernweites Programm zur Effizienzsteigerung mit starkem Fokus auf einen effizienteren Einsatz der operativen Aufwendungen  beitragen.

Um die Rohertragsmarge zu verbessern, soll in den kommenden Jahren vor allem der Umsatzanteil des eigenen Einzelhandels weiter erhöht werden. In diesem Vertriebskanal erzielt das Unternehmen  eine höhere Rohertragsmarge als im Großhandelsgeschäft. Zudem sollen die Komplexität in den Kollektionen von BOSS und HUGO reduziert, das Rabattmanagement verbessert sowie der Umsatzanteil des Outletgeschäfts verringert werden. Das Effizienzprogramm zielt zudem maßgeblich darauf ab, die Rentabilität im eigenen Einzelhandel zu verbessern, Marketingausgaben effektiver einzusetzen und die Organisationsstruktur des Konzerns weiter zu optimieren. Zusätzliche Investitionen in die Digitalisierung des Geschäftsmodells werden die erzielten Einsparungen dabei teilweise kompensieren

Weiterführende Informationen

Vision und Strategie

Die Naturkapitalanalyse ist wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von HUGO BOSS - hier erfahren Sie alles über die Werte, Vision und Ziele dieser Strategie.

Marken

Mit zwei Marken zum Erfolg: Die Kernmarke BOSS bietet moderne und edle Kollektionen, die Qualität und Passform vereinen. Die Marke HUGO richtet sich mit ihren progressiven und coolen Looks an echte Style-Individualisten.

Innovation

HUGO BOSS setzt entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Möglichkeiten der Digitalisierung ein, um für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit zu sorgen. Im ganzen Unternehmen wird Innovation großgeschrieben.