Wir achten auf unseren Planeten
Nur wenn wir uns aktiv für unsere Umwelt einsetzen, können kommende Generationen auf einem gesunden, intakten und artenreichen Planeten leben. Dass die Modeindustrie durch ihren Ressourcenbedarf einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, ist uns bewusst – doch Schritt für Schritt wollen wir diesen minimieren. Deshalb ist es unser Ziel, in unserer gesamten Wertschöpfungskette CO2-Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Biodiversität zu schützen indem wir und auf nachhaltigere Materialien setzen.
Wir arbeiten daran, unsere Emissionen im eigenen Verantwortungsbereich und in unserer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Für unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele verfolgen wir eine wirksame und effiziente Strategie. Wir orientieren uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen, um die Treibhausgasemissionen entlang unserer Wertschöpfungskette nachhaltig zu reduzieren. Da sich die Methoden und internationalen Vorschriften weiterentwickeln, ist unser bestehender Klimaschutzplan derzeit in der Überarbeitung.
Umweltschutz ist von HUGO BOSS in allen Schritten der Wertschöpfungskette - insbesondere in der Lieferkette, wo die meisten Emissionen entstehen - von zentraler Bedeutung. Auch für unsere Lieferanten gelten daher klar definierte Standards im Hinblick auf Umweltschutz und Chemikalien- und Abwassermanagement. Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir streng auf ökologische Aspekte und überwachen diese auch im Laufe der Zusammenarbeit. Sollte offensichtlich werden, dass die vereinbarten Standards nicht eingehalten werden, arbeiten wir gemeinsam mit dem Lieferanten an einem sogenannten Corrective Action Plan (CAP).
Wir intensivieren weiterhin unsere Maßnahmen, um unsere Ziele zu erreichen. Dazu gehört eine noch engere Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, da die meisten CO2-Emissionen in der Lieferkette entstehen.
Es ist uns auch wichtig zu erwähnen, dass HUGO BOSS im Jahr 2024 seine Methodik zur Berechnung der Scope-3-Emissionen verfeinert hat. Dies dient der weiteren Verbesserung der Genauigkeit und Glaubwürdigkeit und entspricht der Methodik des GHG-Protokolls.
Mit dem konzernweit etablierten GREENBUDGET-Programm fördern wir gezielt Umweltprojekte innerhalb unseres eigenen Verantwortungsbereichs.
Dazu gehören unter anderem:
Beispielsweise haben wir im Jahr 2025 an unserem größten Standort in Izmir die Kompressoren gegen energieeffizientere Modelle ausgetauscht. Darüber hinaus setzen wir nicht nur auf große Leuchtturmprojekte, sondern optimieren kontinuierlich unsere Verbräuche:
Durch den Einsatz von Zeitschaltuhren, Touchpanels und weiteren Steuerungslösungen konnten wir den Stromverbrauch in verschiedenen Gebäuden pro Jahr deutlich senken.
Für unsere Lieferanten gelten klar definierte Standards im Hinblick auf den Umweltschutz, die wir unter anderem verpflichtend im Lieferantenverhaltenskodex festgehalten haben. Sie sind vom Umweltmodul unseres Supply Chain Sustainability-Programms abgedeckt. Die für alle Lieferanten des Unternehmens geltenden Grundsätze des Umweltschutzes sind in der öffentlich einsehbaren HUGO BOSS Umwelt- und Waldschutzrichtlinie festgehalten. Darin sind auch aktuelle Entwicklungen etwa im Bereich Klimaschutz berücksichtigt. Bestandteile der genannten Rahmenwerke sind beispielsweise Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Chemikalien- und Abwassermanagement, Abfallmanagement und weitere Umweltaspekte. Die weitreichendsten Anforderungen gelten für die Lieferanten, deren Produktionsprozesse die größten Umwelt- und Klimaauswirkungen haben.
Unsere Anforderungen im Umgang mit Abwasser, Energie, und Treibhausgasemissionen überprüfen wir bei ressourcenintensiven Lieferanten in Audits. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Energieverbrauch und den Treibhausgas-Emissionen, sowie der Schadstoffvermeidung und der Einhaltung der Abwasserrichtlinien gemäß der Initiative Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC). Partnern, die den Ansprüchen von HUGO BOSS nicht genügen, hilft das Unternehmen mit sogenannten Corrective Action Plans, Mängel zu beheben.

Um unseren Planeten zu bewahren, müssen wir schonend mit seinen Ressourcen umgehen. Deshalb reduzieren wir zum Beispiel unseren Wasserverbrauch mit effizientem Wassermanagement, etwa am Standort Izmir (Türkei), wo wir Oberflächenwasser in Erdwassertanks auffangen und für Bewässerung und Sanitäranlagen vor Ort nutzen. Ebenso wichtig ist es, Abfälle zu verringern und zu recyceln. Das beginnt schon im Designprozess: Intelligente Schnittprogramme berechnen die optimale Verteilung von Produktteilen auf einem Stoff, um Rohmaterial zu sparen. Im Transport setzen wir auf wiederverwendbare Verpackungen mit hohem Recyclinganteil – und bei Produktverpackungen reduzieren wir den Umfang sowie den Einsatz von Plastik, soweit es geht. Auch bei Produktentwicklungen handeln wir ressourcenschonend nach dem Kreislaufwirtschafts-Gedanken, indem wir uns vorgenommen haben, diese zirkulär gestalten.


In unserer Geschäftstätigkeit sind wir auf die Ressourcen unseres Planeten angewiesen. Indem wir sie nutzen und verarbeiten, haben wir einen Einfluss auf die Biodiversität. Da es uns wichtig ist, die wertvolle Artenvielfalt unseres Planeten zu schützen, richten wir unser Handeln streng an anerkannten Vorgaben zu Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz aus.
Die Zukunft der Modeindustrie ist eng mit der Zukunft der Landwirtschaft verbunden. Durch die Verwendung von 100% unserer wichtigsten natürlichen Materialien aus bevorzugten Quellen* (*nach der HUGO BOSS Materialstrategie) bis 2030, setzen wir uns für den Schutz unseres Bodens ein, damit diese wichtige Lebensgrundlage intakt bleibt.
Unsere Materialien beziehen und verarbeiten wir mit Rücksicht auf die Umwelt. In Kooperation mit der Umweltorganisation Canopy arbeiten wir beispielsweise an einer nachhaltigeren Beschaffung von Papier und Zellulose-Fasern wie Viskose, Modal und Lyocell. Ziel ist es, alte und gefährdete Wälder zu schützen.
Wir haben außerdem eine besondere Verantwortung für das Tierwohl, denn in unseren Produkten verarbeiten wir tierisches Material wie Leder, Wolle oder Daunen. In einer eigenen Tierwohl-Richtlinie bekennen wir uns zu anerkannten Vorgaben des Arten- und Tierschutzes.
Auch in der Verarbeitung ist es unser Anspruch, den Schutz der Biodiversität mitzudenken, beispielsweise im Hinblick auf den Chemikalieneinsatz oder den Umgang mit Energie.

Als internationales Unternehmen produzieren wir an vielen Standorten und versorgen Kunden auf der ganzen Welt mit Ware.
Hier verringern wir unsere Treibhausgasemissionen zum Beispiel durch Transportwege, auf denen wir CO2-effiziente Verkehrsmittel wie Schiff und Bahn bevorzugen. Direkttransporte ohne Umwege über zentrale Logistikzentren verkürzen die Transportstrecken zusätzlich. Zusammen mit unseren globalen Logistikpartnern erproben wir außerdem auch Alternativen wie Biokraftstoffe.
Damit unsere Ware sicher ans Ziel kommt, setzen wir Verpackungen ein. Dabei wählen wir bessere Materialien wie etwa recyceltes Papier und Plastik aus, sparen Verpackung ein wo immer möglich und verwenden diese wieder. So kommen etwa in der Logistik Kartonagen mehrfach zum Einsatz, und bei Produkt- und Service-Verpackungen erhöhen wir den Anteil recycelter Kunststoffe und zertifizierter Papiere.
