Geschäftsentwicklung Q2/H1 2026
- Spürbare Fortschritte bei CLAIM 5 TOUCHDOWN führen zu höherer Ertragsqualität,
verbesserter Produktivität und starker Cash-Generierung - Strategische Refokussierung und herausforderndes Marktumfeld führen zu Rückgang des Konzernumsatzes um 9 %1 in Q2 und um 8 % im ersten Halbjahr
- Verhaltene Konsumentennachfrage dämpft regionale Entwicklung vor allem in EMEA (Q2:
–13 %; H1: –11 %); Amerika (Q2: –1 %; H1: –3 %) und Asien/Pazifik (Q2: –5 %; H1: –2 %) zeigen sich insgesamt widerstandsfähiger - CLAIM 5 TOUCHDOWN führt zu deutlichen Verbesserungen bei der Bruttomarge, die in Q2 um 200 Basispunkte auf 64,9 % steigt (H1: +160 Basispunkte auf 63,7 %)
- Operative Aufwendungen sinken dank striktem Kostenmanagement und kontinuierlicher Effizienzsteigerungen in Q2 und im ersten Halbjahr um 4 %
- EBIT verringert sich in Q2 auf 59 Mio. EUR und entspricht aufgrund des relativen Anstiegs der operativen Aufwendungen einer EBIT-Marge von 6,5 % (H1: 94 Mio. EUR; 5,2 %); Ergebnis je Aktie beträgt 0,49 EUR (H1: 0,73 EUR)
- Free Cashflow vor Leasingverhältnissen beläuft sich in Q2 dank konsequenter Ausrichtung auf Cash-Generierung auf 105 Mio. EUR (H1: 137 Mio. EUR), unterstützt durch Abbau der Vorratsposition um 15 % gegenüber Vorjahr
Ausblick 2026
- Ausblick für das Gesamtjahr 2026 bestätigt: Währungsbereinigter Rückgang des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Bereich erwartet; EBIT wird voraussichtlich zwischen 300 und 350 Mio. EUR liegen
- HUGO BOSS bleibt auf die Umsetzung von CLAIM 5 TOUCHDOWN konzentriert und richtet seinen Fokus in einem herausfordernden Marktumfeld weiter konsequent auf Profitabilität, Cash-Generierung und Qualität des Geschäfts
1 Sämtliche umsatzbezogenen Wachstumsraten sind währungsbereinigt.
Daniel Grieder, Vorstandsvorsitzender von HUGO BOSS: Das zweite Quartal war ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung von CLAIM 5 TOUCHDOWN. Wir stärken unser Geschäft gezielt und schaffen damit die Basis für nachhaltiges, profitables Wachstum. Die Umsatzentwicklung war weiterhin von unserer strategischen Refokussierung und dem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Mit unserer Strategie erzielen wir jedoch bereits konkrete Fortschritte und stärken HUGO BOSS strukturell. So konnten wir die Bruttomarge deutlich verbessern, die Vorräte reduzieren und erneut einen starken Free Cashflow erwirtschaften. Das zeigt: Wir steuern aktiv, was in unserer Hand liegt – mit einem klaren Fokus auf höhere Produktivität, Ertragsqualität und nachhaltige Cash-Generierung. Auch in anderen strategisch wichtigen Bereichen machen wir Fortschritte. Gezielte Markenaktivierungen rund um unsere Frühjahr/Sommer 2026 Kollektionen haben die Interaktion mit unseren Konsumentinnen und Konsumenten gestärkt. Gleichzeitig haben wir unser Produktsortiment weiter gestrafft und unser globales Vertriebsnetzwerk optimiert. Auch unser Kundenbindungsprogramm HUGO BOSS XP gewinnt weiter an Dynamik, insbesondere bei jüngeren Konsumentinnen und Konsumenten. Mit Blick auf die Zukunft sind unsere Prioritäten klar: Wir investieren weiter in die Relevanz unserer Marken, verbessern die Profitabilität strukturell und stärken die Cash-Generierung. Auch wenn die makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten anhalten, stimmen uns die Fortschritte im ersten Halbjahr zuversichtlich. Mit unserer konsequenten Strategieumsetzung und einer starken finanziellen Basis sind wir gut aufgestellt, das langfristige Potenzial von HUGO BOSS zu erschließen und nachhaltigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen.
CLAIM 5 TOUCHDOWN – Update zur Strategieumsetzung
Brand Excellence
- HUGO BOSS hat im ersten Halbjahr 2026 den Markenwert und die Preisdurchsetzung von BOSS und HUGO weiter ausgebaut. Die Marketingaufwendungen lagen mit 7,1 % des Kon-zernumsatzes auf dem im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN angestrebten Niveau von rund 7 %, bei gleichzeitig gestiegener Effizienz und Wirksamkeit der Aktivitäten.
- Die Frühjahr/Sommer 2026-Kampagnen von BOSS und HUGO sowie starke Markenaktivierungen – wie die BOSS Open und der BOSS Summer Club mit Soho House – haben die Interaktion mit den Konsumentinnen und Konsumenten weiter gestärkt. Die Social-Media-Community wuchs auf fast 30 Millionen Follower.
- Im Zuge der laufenden Optimierung des Produktangebots wurde die Komplexität der Winterkollektion 2026 im mittleren einstelligen Prozentbereich reduziert. Dies unterstützt eine klarere Sortimentsstruktur und trägt zum Ziel bei, die Produktkomplexität bis 2028 um 20 % zu senken.
Distribution Excellence
- HUGO BOSS XP gewann weiter an Dynamik. Die Anzahl der globalen Mitglieder stieg gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf mehr als 14 Millionen. Dies unterstreicht die wachsende Relevanz von BOSS und HUGO auch bei jüngeren Konsumentinnen und Konsumenten, die nahezu die Hälfte der neuen Mitglieder ausmachten.
- Der Fokus auf Vertriebsqualität und Verkäufen zum Vollpreis unterstützte die Ertragsqualität im zweiten Quartal. Auf vergleichbarer Fläche ging der Umsatz im stationären Einzelhandel währungsbereinigt um 6 % zurück und erwies sich damit trotz der verhaltenen Konsumentennachfrage widerstandsfähiger als das Einzelhandelsgeschäft in Summe.
- Die Flächenproduktivität im stationären Einzelhandel wurde durch die gezielte Optimierung des globalen Storenetzwerks unterstützt. Im ersten Halbjahr schloss das Unternehmen netto 21 Stores, davon sechs im zweiten Quartal, überwiegend im Zuge auslaufender Mietverträge. Gleichzeitig entwickelte HUGO BOSS sein Storeportfolio weiter, unter anderem durch die Eröffnung des ersten eigenständigen BOSS Green Stores im US-Markt.
Operational Excellence
- Die Bruttomarge stieg im zweiten Quartal um 200 Basispunkte auf 64,9 %. Die Verbesserung ist auf Effizienzgewinne in der Beschaffung, gezielte Preisanpassungen sowie einen höheren Anteil an Verkäufen zum Vollpreis zurückzuführen.
- Ein diszipliniertes Bestandsmanagement führte zu einer Verbesserung der Vorratsposition um 240 Basispunkte auf 23,1 % des Konzernumsatzes. Dies trug zugleich zu einer weiteren Reduzierung des operativen Nettovermögens (TNWC) bei.
- Der Free Cashflow vor Leasingverhältnissen belief sich auf 105 Mio. EUR und unterstreicht die starke Cash-Generierung des Unternehmens. Unterstützt wurde dies durch ein diszipliniertes Investitionsniveau von 3,4 % des Umsatzes, was die Umsetzung der strategischen Prioritäten ermöglichte. Im zweiten Quartal wurde die mehrjährige Erweiterung des zentralen Distributionszentrums des Unternehmens in Filderstadt, Deutschland, mit einer Gesamtinvestition von mehr als 100 Millionen Euro erfolgreich in Betrieb genommen.
Q2 Umsatzentwicklung
- Im zweiten Quartal 2026 setzte HUGO BOSS die gezielte Refokussierung seiner Marken und Vertriebskanäle im Rahmen von CLAIM 5 TOUCHDOWN konsequent fort. Mit entsprechenden Maßnahmen fokussiert sich das Unternehmen weiterhin darauf, die Begehrlichkeit seiner Marken und die Qualität seines Vertriebs zu stärken und damit langfristige Wertschaffung gegenüber kurzfristigem Umsatzwachstum zu priorisieren.
- Makroökonomische Unsicherheiten und geopolitische Spannungen belasteten die globale Konsumentennachfrage auch im zweiten Quartal, insbesondere in der Region EMEA. Darüber hinaus wirkte sich die infolge geopolitischer Entwicklungen rückläufige Kundenfrequenz im Nahen Osten zusätzlich auf die regionale Geschäftsentwicklung aus.
- Vor diesem Hintergrund ging der Konzernumsatz im zweiten Quartal währungsbereinigt um 9 % zurück. In Konzernwährung verringerte sich der Umsatz aufgrund unvorteilhafter Währungsentwicklungen um 10 % auf 905 Mio. EUR (Q2 2025: 1.002 Mio. EUR).
- In der ersten Jahreshälfte 2026 lag der Konzernumsatz währungsbereinigt um 8 % unter dem Niveau des Vorjahres. In Konzernwährung ging der Umsatz um 10 % auf 1.810 Mio. EUR zurück (H1 2025: 2.000 Mio. EUR).
Q2 Umsatzentwicklung nach Marken
- Der Umsatz von BOSS ging im zweiten Quartal währungsbereinigt um 8 % zurück. Die Entwicklung war weiterhin von gezielten Maßnahmen zur Stärkung des Markenwerts und der Profitabilität geprägt, was aufgrund der anhaltenden Neupositionierung insbesondere das Womenswear-Geschäft betraf.
- Bei HUGO blieb der Umsatz währungsbereinigt um 14 % unter dem Vorjahr. Die Entwicklung spiegelte die fortgesetzte strategische Schärfung der Marke mit Fokus auf Contemporary Tailoring sowie die Optimierung des Produktangebots hin zu einem fokussierten, produktiven Sortiment wider.
Q2 Umsatzentwicklung nach Regionen
- In der Region EMEA lag der Umsatz währungsbereinigt um 13 % unter dem Vorjahresniveau. Neben einer insgesamt zurückhaltenderen lokalen Nachfrage in Kernmärkten wie Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich spiegelt dies auch ein geringeres Geschäft mit Touristen in der Region wider. Im Nahen Osten gingen die Umsätze infolge rückläufiger Kundenfrequenzen nach den jüngsten geopolitischen Entwicklungen im zweistelligen Prozentbereich zurück.
- Der Umsatz in der Region Amerika verbesserte sich sukzessive gegenüber dem ersten Quartal und lag währungsbereinigt lediglich 1 % unter dem Vorjahresniveau. Während der Umsatz im US-Markt leicht rückläufig war, verzeichnete Lateinamerika moderates Wachstum.
- In der Region Asien/Pazifik ging der Umsatz währungsbereinigt um 5 % zurück. Dies ist auf geringere Umsätze sowohl in China als auch in Südostasien & Pazifik zurückzuführen.
- Die Umsätze im Lizenzgeschäft lagen um 13 % unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist vor allem auf einen Umsatzrückgang im Duftsegment zurückzuführen, der in erster Linie ein herausforderndes Umfeld im Travel-Retail-Geschäft widerspiegelt.
Q2 Umsatzentwicklung nach Vertriebskanälen
- Im konzerneigenen Einzelhandel (einschließlich stationärer Geschäfte und eigenständig betriebener digitaler Kundenkontaktpunkte) lagen die Umsätze währungsbereinigt um 8 % unter dem Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt eine verhaltene Kundenfrequenz sowie die fortgesetzte Optimierung des globalen Storenetzwerks wider, einschließlich einer Reduzierung der Gesamtverkaufsfläche um 4 % gegenüber dem Vorjahr. Auf vergleichbarer Fläche erwiesen sich die stationären Umsätze mit einem währungsbereinigten Rückgang von 6 % als widerstandsfähiger, einschließlich eines leicht negativen Einflusses der Entwicklungen im Nahen Osten. Die über eigene digitale Kanäle (hugoboss.com und Online‑Concessions) erzielten Umsätze gingen währungsbereinigt um 18 % auf 64 Mio. EUR zurück (Q2 2025: 78 Mio. EUR), da HUGO BOSS seinen Fokus auf die Erzielung von Vollpreisumsätzen beibehielt.
- Im Großhandel (einschließlich stationärem und digitalem Großhandel) gingen die währungsbereinigten Umsätze um 10 % zurück. Diese Entwicklung spiegelt den strategischen Fokus auf die Stärkung der Vertriebsqualität mittels eines selektiveren Partner‑ und Sortimentsansatzes – insbesondere im digitalen Großhandel – sowie ein insgesamt vorsichtigeres Bestellverhalten wider.
Q2 Ergebnisentwicklung
- Die Bruttomarge stieg im zweiten Quartal 2026 um 200 Basispunkte auf 64,9 %. Diese Verbesserung ist auf Effizienzsteigerungen in der Beschaffung, gezielte Preisanpassungen sowie einen höheren Anteil an Vollpreisverkäufen zurückzuführen, was belegt, dass sich der Fokus des Unternehmens auf die Steigerung der Geschäftsqualität in einer höheren Ertragsqualität niederschlägt.
- Die operativen Aufwendungen gingen im zweiten Quartal um 4 % zurück, was vor allem auf geringere Vertriebs- und Marketingaufwendungen sowie anhaltende Fortschritte bei den Effizienzmaßnahmen des Unternehmens zurückzuführen ist. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die operativen Aufwendungen angesichts geringerer Umsätze hingegen um 360 Basispunkte auf 58,4 %.
- Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen um 6 % unter dem Vorjahresniveau und spiegeln diszipliniertes Kostenmanagement im Einzelhandel und im Marketing wider. Dabei profitierten die Marketinginvestitionen von einer Steigerung der Effektivität sowie einer ausgewogeneren zeitlichen Verteilung über das Jahr hinweg. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die Vertriebs- und Marketingaufwendungen auf insgesamt 45,2 % (Q2 2025: 43,2 %).
- Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich infolge fortlaufender Investitionen in den digitalen Bereich sowie einmaliger Aufwendungen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich im Zusammenhang mit dem freiwilligen Übernahmeangebot der Frasers Group um insgesamt 3 %. Abgesehen davon setzte HUGO BOSS sein diszipliniertes Kostenmanagement konsequent fort. Im Verhältnis zum Umsatz lagen die Verwaltungsaufwendungen bei 13,2 % (Q2 2025: 11,5 %).
- Dank der deutlichen Verbesserungen bei der Bruttomarge und des disziplinierten Kostenmanagements gelang es HUGO BOSS, die Auswirkungen des Umsatzrückgangs auf die Profitabilität teilweise auszugleichen, was die zunehmende Widerstandsfähigkeit des Ertragsprofils unterstreicht. Insgesamt belief sich das operative Ergebnis (EBIT) im zweiten Quartal auf 59 Mio. EUR, was einer EBIT-Marge von 6,5 % entspricht.
- Das Konzernergebnis belief sich folglich auf 34 Mio. EUR. Das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis verringerte sich um 29 % auf 33 Mio. EUR, was zu einem Ergebnis je Aktie von 0,49 EUR führte.
Kurzfristiges operatives Nettovermögen
- Das kurzfristige operative Nettovermögen (TNWC) lag währungsbereinigt um 11 % unter dem Vorjahresniveau, was auf geringere Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Die Vorräte lagen währungsbereinigt um 15 % unter dem Vorjahr und verbesserten sich folglich auf 23,1 % des Konzernumsatzes (30. Juni 2025: 25,5 %). Diese Entwicklung spiegelt das disziplinierte Vorratsmanagement des Unternehmens sowie den konsequenten Fokus auf die Optimierung der Working-Capital-Effizienz wider. Dies unterstützte sowohl eine starke Cashflow-Generierung als auch eine verbesserte finanzielle Flexibilität. Der gleitende Durchschnitt des TNWC im Verhältnis zum Umsatz auf Basis der letzten vier Quartale belief sich auf 19,8 % (30. Juni 2025: 19,7 %).
Ausblick
- Das Geschäftsjahr 2026 stellt für HUGO BOSS einen wichtigen Schritt im Rahmen der Umsetzung von CLAIM 5 TOUCHDOWN dar, mit der das Unternehmen die Qualität seines Geschäfts weiter optimiert. Während makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten die Verbraucherstimmung auch künftig belasten dürften, konzentriert sich das Unternehmen weiterhin konsequent auf Profitabilität, eine disziplinierte Steuerung der Vorräte, Cash-Generierung und operative Flexibilität und priorisiert langfristige Wertschaffung gegenüber kurzfristigem Umsatzwachstum.
- Angesichts der im ersten Halbjahr erzielten Fortschritte, insbesondere bei der Bruttomarge, dem Vorratsmanagement und der Cash-Generierung, bestätigt HUGO BOSS seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026.
- Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fokus auf die Aufwertung der Marken, Vertriebsqualität und langfristigen Produktivität erwartet das Unternehmen für 2026 einen währungsbereinigten Rückgang des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich (2025: 4.270 Mio. EUR). Währungseffekte dürften sich moderat negativ auf den Umsatz in Konzernwährung auswirken.
- Aus regionaler Sicht erwartet HUGO BOSS für EMEA nunmehr einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. In den Regionen Amerika und Asien/Pazifik rechnet das Unternehmen für das Jahr 2026 fortan mit einem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (bisherige Annahme: Rückgang in allen drei Regionen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich). Dabei bleibt HUGO BOSS in allen Regionen auf die weitere Verbesserung von Vertriebsqualität, Produktivität und Profitabilität fokussiert und behält gleichzeitig einen wachsamen Blick auf die globale Konsumnachfrage.
- Das EBIT wird im Geschäftsjahr 2026 voraussichtlich zwischen 300 Mio. EUR und 350 Mio. EUR liegen (2025: 391 Mio. EUR). Angestrebte Verbesserungen der Bruttomarge und eine anhaltende Kostendisziplin sollten die Ergebnisentwicklung unterstützen, während das Unternehmen angesichts geringerer Umsätze einen relativen Anstieg der operativen Aufwendungen erwartet. Das Konzernergebnis wird sich voraussichtlich weitgehend im Einklang mit dem EBIT entwickeln.
- Für das Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass sich das TNWC in etwa am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 18 % bis 20 % des Konzernumsatzes bewegen wird (2025: 20,0 %), was die anhaltende Disziplin beim Bestands- und TNWC-Management widerspiegelt.
- Das Investitionsniveau dürfte sich 2026 weiter normalisieren. So erwartet HUGO BOSS, dass die Investitionsintensität am oberen Ende der mittelfristigen Zielspanne von 3 % bis 4 % des Konzernumsatzes liegen wird (2025: 4,6 %)
- Weitere Informationen zum Ausblick für das Jahr 2026 sind dem Geschäftsbericht 2025 zu entnehmen.
Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot der Frasers Group
Am 9. Juli 2026 veröffentlichte HUGO BOSS seine gemeinsame begründete Stellungnahme zu dem am 25. Juni 2026 veröffentlichten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot (Barangebot) der Frasers Group plc. Nach sorgfältiger und unabhängiger Prüfung der Angebotsunterlage und der darin enthaltenen Bedingungen, einschließlich zweier externer Opinions zur finanziellen Angemessenheit des Angebotspreises, empfahlen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären gemeinsam, das Angebot nicht anzunehmen. Beide Gremien kamen zu dem Schluss, dass der Angebotspreis von 38,00 EUR je Aktie den eigenständigen Unternehmenswert von HUGO BOSS sowie dessen zukünftiges Wertschöpfungspotenzial nicht angemessen widerspiegelt. HUGO BOSS sieht durch die weitere Umsetzung seiner Strategie CLAIM 5 TOUCHDOWN ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial. Die weitere Annahmefrist des Angebots endet am 13. August 2026.
Finanzkalender und Kontakte
3. November 2026
Ergebnisse des dritten Quartals 2026
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