Izmir: Open Doors for Women
Izmir: Open Doors for Women

OPEN DOORS FOR WOMEN

Gezielte Unterstützung von Frauen, die wieder ins Berufslben einsteigen möchten: Pelin Atagüneş wollte ursprünglich Mathematiklehrerin werden. Sie wurde sogar an der Universität angenommen – zweimal. Sie konnte ihr Studium jedoch nicht beginnen, weil es niemanden gab, der sich um ihre Tochter gekümmert hätte.

Mit 17 Jahren verheiratet und mit 18 Jahren wurde sie Mutter. Sie war bereits freiberuflich tätig, unter anderem als Stickerin in Teilzeit. Als ihre Tochter in den Kindergarten kam, beschloss sie, in der dortigen Cafeteria zu arbeiten. So konnte Pelin sich besser um ihr Kind kümmern. Vier Jahre lang war sie dort angestellt. Ihre Leidenschaft für Textilien und der Wunsch, ihr Talent und Potenzial in diesem Bereich zu entfalten, sind jedoch geblieben. 

Zu dieser Zeit hörte sie erstmals von HUGO BOSS und dem vertrauensvollen Umgang mit Mitarbeitern im Unternehmen. „Als ich mein Vorstellungsgespräch hatte, wusste ich noch nicht, wie man eine Nähmaschine bedient. Aber ich war bereit zu lernen. Alles, was ich damals hatte, abgesehen von meiner Erfahrung als freiberufliche Stickerin, war Vertrauen in mich selbst“, erinnert sich Pelin.

Izmir: Open Doors for Women
Natürlich hätte ich ins kalte Wasser springen und einfach loslegen können, aber mir war bewusst, dass es vorab eine Ausbildung braucht, um neue Fähigkeiten zu erlangen. Ein Fundament, das ich für eine Karriere in diesem Bereich haben muss. Das Schulungsprogramm von „Open Doors for Women” half mir, die nötigen Grundlagen zu erlernen. Ich habe zudem viel während meiner Arbeit in der Produktion gelernt.
Pelin Atagüneş

Pelin sieht HUGO BOSS als ein strukturiertes Unternehmen mit einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung. „Hier hilft man sich gegenseitig. Das Unternehmen ist so strukturiert, dass die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen und nicht ihre Jobtitel. Das beeindruckt mich am meisten und ist selten in unserer Branche.”

Pelins Wachstum ist einfach beeindruckend! Angefangen als Operator, kletterte sie die Karriereleiter stetig hinauf. „Operator zu bleiben, war keine Option für mich. Ich spürte, dass mein Traum viel größer war. Also informierte ich mich über den internen Beförderungsprozess und bewarb mich bei der Supervisor Academy. Die Geschichten über persönliches Wachstum, die ich währenddessen hörte, waren unheimlich inspirierend. Ich war so begeistert, als ich von meiner Aufnahme in die Academy erfuhr!”

Nach einer neunmonatigen Ausbildung wurde sie Supervisor bzw. Line Manager. Im Jahr 2014 leitete sie bereits ein Team – nur zwei Jahre nach ihrem Eintritt in das Unternehmen. „Die Arbeit als Supervisor hat mir gezeigt, wie wichtig meine Ausbildung zu Beginn war. Ich habe viel gelernt, vor allem in den Bereichen Führung, emotionale Intelligenz und Teammanagement. Es war spannend, mich zu beweisen und Mitarbeiter auszubilden, die womöglich denselben Weg einschlagen werden.”

Nachdem sie fünf Jahre lang als Supervisor gearbeitet hatte, wurde ihr Wachstumsweg noch rasanter. Im Jahr 2019 wurde sie schließlich zur Prozess Managerin befördert. Damit war sie die aller erste Prozess Managerin, welche aus der Initiative „Open Doors for Women” hervorging.

Heute arbeitet Pelin als Group Leader. In der Zwischenzeit kümmert sie sich – nach einer Scheidung – als alleinerziehende Mutter um ihre Tochter. Obwohl sie bereits eine steile Karriere vorzuweisen hat, geht für Pelin das Lernen weiter! Mittlerweile hat sie ein Fernstudium im Bereich Human Resources begonnen. 

Ich bin stolz auf meine Geschichte und auf das, was ich erreichen konnte, während ich meine Tochter alleine großgezogen habe. Sie ist jetzt 21 Jahre alt und Tierarzthelferin. Ich habe versucht, ein gutes Vorbild für sie zu sein. Mein Anliegen war immer, ihr zu vermitteln, dass man seine Träume verwirklichen kann, wenn man sich darauf konzentriert. Ich sehe, wie entschlossen meine Tochter mittlerweile Entscheidungen trifft. Sie ist jetzt selbstbewusst und das macht mich noch stolzer!

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Vielfalt & Inklusion

Bei HUGO BOSS glauben wir, dass eine integrative Unternehmenskultur eine Quelle für Kreativität, Stärke und Innovation ist. Wir schätzen und fördern Vielfalt in all ihren Formen.

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Am 27. Oktober 2022 haben wir die Eröffnung einer vierten Fabrik an unserem Hightech-Produktionsstandort in Izmir gefeiert.

DESIRE TO INSPIRE: KRISTINA SZÁSZ

Im Interviewformat kommt in jeder Folge eine Führungskraft von HUGO BOSS zu Wort und teilt darin ihre persönliche Perspektive auf die Kunst der Inspiration.