Kooperationen & Dialog

Dialog als Erfolgsfaktor
Erwartungen verstehen, Anforderungen erörtern, Herausforderungen diskutieren: Für HUGO BOSS ist es Verpflichtung und Chance, mit allen wichtigen Stakeholdern zu sprechen und gemeinsam neue Wege zu suchen. Auch und gerade bei allen Aspekten der Nachhaltigkeitsstrategie. HUGO BOSS organisiert deshalb regelmäßig Veranstaltungen, um mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern oder Vertretern der Gesellschaft an unterschiedlichen Standorten über wichtige Themen zu diskutieren.

Ausgestaltung des Dialogs

HUGO BOSS strebt danach, offene und konstruktive Gespräche mit Stakeholdern zu führen. Das Unternehmen hat unzählige Berührungspunkte mit unterschiedlichen Personen und Interessengruppen, die von Entscheidungen des Unternehmens entlang der gesamten Wertschöpfungskette betroffen sind – darunter Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner, Aktionäre und Investoren, aber auch Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik (siehe Stakeholdermatrix).

Mit diesen Stakeholdern gemeinsam über Herausforderungen und mögliche Lösungswege zu diskutieren, ist für HUGO BOSS Verantwortung und Chance zugleich. Aus diesen Gesprächen kann nicht nur ein Mehrwert für das Unternehmen, sondern auch die Gesellschaft entstehen.

Auch für die Weiterentwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie setzt HUGO BOSS auf den Dialog mit seinen Stakeholdern. Sie spielten zum Beispiel im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse eine große Rolle, um gemeinsam festzulegen, welche Nachhaltigkeitsthemen HUGO BOSS fokussieren sollte.

Der Dialog mit bestehenden Partnern wird kontinuierlich vertieft – seien das wissenschaftliche Institutionen, Tierschutzorganisationen, Verbraucherschutzgruppen oder andere NGOs. Auch deshalb wird das Engagement von HUGO BOSS in externen Kollaborationen kontinuierlich erweitert.

Unser Engagement in externen Kollaborationen

HUGO BOSS legt Wert auf Kooperationen mit Unternehmen und Organisationen, um durch gebündelte Expertise zusammen systematische Nachhaltigkeitsverbesserungen entlang der textilen Lieferkette zu erreichen. Aus diesem Grund engagiert sich HUGO BOSS in Initiativen und Organisationen, in denen zahlreiche Stakeholder aus zum Teil ganz unterschiedlichen Kontexten für gemeinsame Ziele arbeiten. Die größten Initiativen sind hier zusammengetragen.

Im Dialog mit verschiedenen Stakeholdern

  • Nachhaltigkeitsthemen für Mitarbeiter

    HUGO BOSS fördert aktiv den Dialog zwischen seinen Mitarbeitern und dem Vorstand. Auf verschiedenen Veranstaltungen entsteht das Gespräch, auch über strategisch wichtige Themen. Seit 2017 eröffnet die Veranstaltungsreihe „Thinking beyond – Acting to the Point“ Mitarbeitern ein tieferes Verständnis für Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen. Dafür berichten interne und externe Experten sowie Lieferanten von HUGO BOSS über ihre Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit und beantworteten Fragen der Teilnehmer.

  • Lokales Engagement für die Gesellschaft

    Für HUGO BOSS gehört es selbstverständlich dazu, an jenen Orten eigene Beiträge zu den lokalen Gemeinschaften zu leisten, an denen die Firma mit Niederlassungen vertreten ist. So unterstützte HUGO BOSS 2017 die „Communia“ Bürgerstiftung in Metzingen, die die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Metzingen als Gemeinschaftsaufgabe in der Stadtgesellschaft verankern will.

  • Supplier Days für strategische Lieferanten

    Mit den regelmäßig stattfindenden HUGO BOSS Supplier Days hat das Unternehmen eine Veranstaltungsform für strategische Lieferanten etabliert. Ihre teilweise langjährigen Handelsbeziehungen zu HUGO BOSS werden während der Supplier Days weiter intensiviert: Hier werden sie über wichtige Ziele und Maßnahmen von HUGO BOSS informiert, interne und externe Sprecher stellen wichtige Themen vor und die Partnerschaft wird durch einen offenen und vertrauensvollen Austausch über aktuelle Herausforderungen gestärkt.

    Beim HUGO BOSS Supplier Day 2017 lag der Fokus beispielsweise auf der digitalen Transformation und dem gemeinsamen Entwicklungsprozess hin zu einer transparenteren Lieferkette. In einem gemeinsamen Workshop wurden die Mindestanforderungen für ein sogenanntes Governance Model definiert. Dieses stellt ein Rahmenwerk für Lieferanten hinsichtlich der eigenen Verantwortung in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte in ihrer Lieferkette dar und bietet die Grundlage für eine erhöhte Transparenz. Bis 2020 müssen alle strategischen Lieferanten von HUGO BOSS ein solches Governance Model für ihre Lieferkette umgesetzt haben.

    Das Konzept findet Anklang – deshalb veranstaltete HUGO BOSS Anfang 2018 auch am Standort Ticino (Schweiz) zum ersten Mal ein solches Event. Anfang 2018 kamen Lieferanten hier zusammen, um unter dem Motto Innovate the way WE collaborate Einblicke in Nachhaltigkeitsaktivitäten von HUGO BOSS zu erhalten und sich zur Umsetzung neuer, innovative Technologien zu inspirieren.

  • Operational Excellence Days für Unternehmen in Izmir

    Am Produktionsstandort in Izmir (Türkei) findet seit 2005 einmal im Jahr der „Operational Excellence Day“ (kurz: OPEX Day) statt. HUGO BOSS bietet Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen damit eine Plattform für offenen Austausch zu Innovations- und Nachhaltigkeitsthemen. Im Jahr 2016 standen die OPEX Days unter dem Motto SMART WORLD, SMARTER BUSINESS, On the Way to Industry 4.0 und brachten knapp 300 Personen aus verschiedenen Stakeholdergruppen zusammen.

Bad Urach Dialoge

HUGO BOSS lädt seit 2016 jährlich in das Stift Bad Urach ein. Relevante Interessengruppen und Organisationen haben dort die Möglichkeit, ihren Blick auf die Nachhaltigkeitsarbeit des Unternehmens darzulegen und mit den Verantwortlichen von HUGO BOSS direkt zu diskutieren.

© Grafisches Atelier Arnold Claus Arnold

Aktuelle Themen

Kleiderspendenaktion in Zusammenarbeit mit der UNO-Flüchtlingshilfe

HUGO BOSS hat die Fashion Industry Charter for Climate Action unterzeichnet

Circular Design Training bei HUGO BOSS