Gemeinsam Werte schaffen

Werte für die Zukunft schaffen

 

Nachhaltigkeit bedeutet für HUGO BOSS, hochwertige und innovative Produkte zu kreieren, dabei Verantwortung zu übernehmen und für eine ethische Unternehmensführung zu leben.

Dabei müssen die Nachhaltigkeitsziele, die wir uns selbst gesetzt haben, die Ansprüche unserer Stakeholder berücksichtigen und  unsere unternehmensweite Vision unterstützen, die begehrlichste Fashion- und Lifestyle-Marke im Premiumbereich zu sein.

Wir tragen Verantwortung für eine komplexe, globale Wertschöpfungskette und wählen unsere Partner wie Lieferanten und Distributionspartner sorgfältig und verantwortungsvoll aus. Jeder neue Lieferant durchläuft einen klar definierten Onboarding-Prozess. Audits, Trainings und Maßnahmenpläne helfen unseren Partnern, sich stetig zu verbessern und schaffen Anreize, unsere Qualitätsstandards auch in den eigenen Prozessen umzusetzen – die Grundlage für eine langfristige Kooperation.

Die Geschäftsaktivitäten von HUGO BOSS wirken sich außerdem auf die Umwelt und das Tierwohlaus. Deshalb verwenden wir nachhaltigere Materialien, verzichten auf gefährliche Chemikalien und setzen uns für eine artgerechte Tierzucht und -haltung ein. Außerdem planen und betreiben wir unsere Gebäude möglichst nachhaltig und wählen umweltschonende Transportwege. Als global agierendes Unternehmen sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Was für die Geschäftsaktivitäten nach außen gilt, muss dabei auch nach innen wirken. Das spiegelt sich in der Verantwortung für die Gesellschaft im Allgemeinen und in der Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter. Während wir so beispielsweise mit Spenden und Projekten zum Wohl der Allgemeinheit beitragen, bieten wir unseren Mitarbeitern neben einem sicheren Arbeitsumfeld viele Möglichkeiten, sich ins Unternehmen einzubringen und stetig weiterzubilden.

Menschenrechte haben oberste Priorität

 

Wir tragen nicht nur Verantwortung für unsere eigenen Produkte, sondern auch für die Menschen, die diese Produkte entwickeln, produzieren und verkaufen. Die Basis hierfür ist die Achtung der Menschenrechte, die wir in unserer Human Rights Policy und in einem Statement des Vorstands festgehalten haben.

  • Achtung der Menschenrechte

    Wir verpflichten uns daher, die Menschenrechte entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu respektieren und erwarten dies in gleicher Weise von unseren Mitarbeitern sowie von allen Geschäftspartnern und Dritten, die sowohl direkt als auch indirekt mit HUGO BOSS in Verbindung stehen. Mit vielen Partnern an unterschiedlichen Standorten ist die Einhaltung von Menschenrechten und international anerkannten Sozialstandards eine zentrale Herausforderung.

  • Risikomanagementprozess Menschenrechte

    Wir sind uns bewusst, dass unsere internationalen Beschaffungsaktivitäten auch mit potenziellen und tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Menschenrechte verbunden sein können. Menschenrechtsrelevante Risiken sind daher etwa in Form von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auch elementarer Bestandteil unseres Risikomanagements, in dem ein definierter Prozess (Due-Diligence) zum Tragen kommt. Dabei werden Risiken analysiert, klassifiziert und je nach Typ und Einschätzung spezifische Maßnahmen festgelegt. Gefahreneinschätzungen treffen wir für die gesamte Wertschöpfungskette – von der Erzeugung der Rohware über die Produktion von Stoffen und Bekleidung einschließlich Verwaltung und Transport, bis hin zum Verkauf der Produkte an den Kunden. Vor allem bei Zulieferanten von Lieferanten treten vermehrt menschenrechtsrelevante Risiken auf. Mehr erfahren.

  • Beschwerdemechanismen

    Ein rechtlich einwandfreies Verhalten unserer Mitarbeiter und Partner setzen wir nicht nur voraus, wir geben ihnen im Rahmen unseres Compliance-Managementsystems unsere unternehmenseigenen Verhaltenskodizes an die Hand. Darüber hinaus halten wir unsere Mitarbeiter sowie externe Personen wie etwa Beschäftigte von Lieferanten dazu an, Hinweise auf Compliance-Verstöße zu geben und Beschwerden zu melden, wie beispielsweise die Überschreitung von Höchstarbeitszeiten. Wir nehmen jeden gemeldeten Vorfall ernst und untersuchen die Fälle umfassend mit einem standardisierten Prozess – vom Eingang der Beschwerde bis hin zur Untersuchung, Bearbeitung und Rückmeldung an den Beschwerdesteller. Unsere Mitarbeiter, Lieferanten, deren Beschäftigte sowie auch externe Dritte können sich mit einer anonymen Meldung unter anderem an einen unabhängigen externen Ombudsmann wenden. Hinweise werden, sofern vom Hinweisgeber freigegeben, an unsere Compliance-Abteilung weitergeleitet.

    Angestellten der Lieferanten steht hingegen zusätzlich zum Kontakt über den Ombudsmann ein eigener anonymer Beschwerdemechanismus zur Verfügung. Mehr Informationen zum Beschwerdemechanismus unserer Mitarbeiter finden Sie hier.

HUGO BOSS unterstützt die SDGs der UN

HUGO BOSS versteht Nachhaltigkeit als einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der dazu beiträgt, mit einem vorausschauenden Management von Chancen und Risiken den Erfolg des Unternehmens langfristig zu sichern. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt HUGO BOSS auf den Dialog und die Zusammenarbeit mit seinen Stakeholdern und orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Mit seinen Nachhaltigkeitsaktivitäten und -projekten leistet HUGO BOSS einen besonderen Beitrag zu den SDGs 4, 6, 8, 12, 13 und 17.

SDG 4: Hochwertige Bildung

HUGO BOSS versteht sich als Teil der Gesellschaft. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, den Zugang zu hochwertiger Bildung bereits im jungen Alter zu unterstützen, gleichzeitig aber auch Weiterbildung zu fördern. Dabei engagieren wir uns unter anderem für UNICEF Bildungsinitiativen in Afrika und Bangladesch oder auch für den Wiedereinstieg von Frauen in das Berufsleben an unserem Standort in Izmir (Türkei).

SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser ist wesentlicher Bestandteil unseres Umweltengagements. Neben einem reduzierten Verbrauch ist es auch wichtig, die Ressource dort, wo sie benötigt wird, durch ein professionelles Chemikalienmanagement möglichst rein zu halten. Der konzernweite kumulierte Wasserverbrauch bei HUGO BOSS ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 8 % gesunken.

SDG 8: Menschenwürdige Arbeit & Wirtschaftswachstum

Rund 125.000 Mitarbeiter von aktiven Fertigwarenlieferanten sind durch das umfassende HUGO BOSS Social Compliance Programm abgedeckt. Darüber hinaus engagiert sich HUGO BOSS in Initiativen für bessere Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, beispielsweise im Rahmen des Bündnises für nachhaltige Textilien.

SDG 12: Nachhaltiger Konsum & Produktion

Wir arbeiten daran, kontinuierlich die Umweltauswirkungen unserer Produkte zu verringern. Bis 2025 wird 100 % der von HUGO BOSS bezogenen Baumwolle aus nachhaltigem Anbau stammen. Außerdem werden bis zum Jahr 2025 mindestens 50 % recycelte synthetischen Fasern eingesetzt.

SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Wir verbessern den ökologischen Fußabdruck unserer firmeneigenen Standorte, Produktionsstätten und Geschäfte sowie der gesamten Logistikkette. Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette um 30 % im Vergleich zum Jahr 2018 gesenkt werden.

SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Eine enge Zusammenarbeit mit Partnern ist die Voraussetzung dafür, dass HUGO BOSS seine Nachhaltigkeitsziele erreicht. Deshalb engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Initiativen und Verbänden, zum Beispiel der Better Cotton Initiative und der Leather Working Group.

Strategie & Umsetzung

Wesentlichkeitsanalyse

Die Wesentlichkeitsanalyse von HUGO BOSS wurde zuletzt 2019 umfassend aktualisiert, und wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen entlang der Wertschöpfungskette genau analysiert. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für unsere Nachhaltigkeitsstrategie.

Naturkapitalbewertung

Welche Unternehmensaktivitäten wirken sich wie auf die Umwelt aus? Antworten auf diese Frage liefert die Naturkapitalbewertung. Sie deckt Hotspots mit besonders starken Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf. Die Ergebnisse der Naturkapitalbewertung gehen direkt in die Wesentlichkeitsanalyse ein.

Stakeholder Dialog

HUGO BOSS legt großen Wert auf eine enge Kooperation mit seinen Stakeholdern, um Nachhaltigkeit fest in der Organisation zu verankern. Dafür engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Multi-Stakeholder-Initiativen und steht im ständigen Dialog mit seinen Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten.

Handlungsfelder & Ziele

Ein strategisches, gezieltes Vorgehen und eine klare Organisation – das kennzeichnet die Nachhaltigkeitsaktivitäten von HUGO BOSS. Das Unternehmen will sich fokussiert und sinnhaft engagieren. Dazu wurden sechs Handlungsfelder geschaffen, die sich auf ausgewählte Kernthemen konzentrieren.

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette

Global eingekaufte Rohstoffe, Partner, Lieferanten und Kunden auf der ganzen Welt und zahlreiche Waren und Produkte, die zwischen ihnen hin- und hergehen: Die Wertschöpfungskette von HUGO BOSS ist komplex – das Unternehmen strebt danach, sie von Anfang bis Ende nachhaltiger zu gestalten.

  1. Grundlage aller Produkte sind Rohmaterialien, zum Beispiel Baumwolle, Wolle und Leder. Am Anfang der Wertschöpfungskette steht deshalb ihre Beschaffung.
  2. Im nächsten Schritt werden Rohmaterialien in der Garn- und Stoffproduktion zu den Textilien verarbeitet, aus denen später die fertigen Produkte entstehen.
  3. In der Konfektion nehmen die Designs der Kollektionen Gestalt an: Textilien werden zugeschnitten und vernäht, Prototypen und Serienware hergestellt.
  4. Die Administration steuert und überwacht den reibungslosen Ablauf der Prozesse.
  5. In eigenen Einzelhandelsgeschäften oder über Partner findet zu guter Letzt der Verkauf der fertigen Ware statt.
  6. Die Logistik erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette und verknüpft Produktionsländer, Absatzmärkte und Kunden miteinander. Dazu gehört auch jeweils eine entsprechende Verpackung der Produkte.

Downloads

Beispiele für die Umsetzung unserer Strategie

Arbeitsbedingungen in Tamil Nadu verbessern

Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien unterstützt HUGO BOSS die Initiative für Tamil Nadu (Südindien), um durch gemeinsamen Dialog und gezielte Trainings die Arbeitsbedingungen in der dortigen Textilindustrie zu verbessern.

HUGO BOSS baut nachhaltig

Eigene Photovoltaikanlagen, Zeitschaltuhren und vollautomatisierte Lager, die Energie für Licht und Heizung sparen: Schon bei der Planung achtet HUGO BOSS darauf, dass Neubauten höchste Ansprüche an nachhaltige Architektur erfüllen.

Beruflicher Wiedereinstieg für Frauen in Izmir

Izmir in der Türkei ist der größte eigene Produktionsstandort. Deshalb ist es HUGO BOSS besonders wichtig, sich hier für die Gemeinschaft zu engagieren. Mit dem Förderprogramm Iskur unterstützt HUGO BOSS Frauen in Izmir beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Aktuelle Themen

Messbarer Nachhaltigkeitserfolg: HUGO BOSS erneut im Index FTSE4Good gelistet

HUGO BOSS setzt beim Klimaschutz auf science-based targets

HUGO BOSS veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2019